DEZEMBER 01

24.12.01

Weihnachtsgrüsse

Wir wünschen...
Fröhliche Weihnachten
und
einen guten Rutsch ins "Euro" Jahr.





 

17.12.01

Werden Codes bald unknackbar?



Britische Wissenschaftler haben eine LED [Light Emitting Diode] entwickelt, welche die praktische Umsetzung von unknackbaren Codes einen entscheidenden Schritt weiterbringen soll.

Die LED kann so exakt gesteuert werden, dass sie kontrolliert einzelne Licht-Photonen aussenden kann. Das war bisher nur mit Hilfe von Lasern möglich.

Die Steuerung von einzelnen Licht-Photonen gilt als Schlüssel für die Quantenkryptographie, auf der die Hoffnung ruht, dass sie auch theoretisch unknackbare Codes ermöglicht.
Prinzipiell ruhen deshalb so viele Hoffnungen auf der Quantenkryptographie, weil jeder Abhörversuch die Nachricht selbst zwingend verändert. Jedes Abhören der Information beeinflusst dabei die Teilchen auf beiden Seiten, das Abhören wird so auf jeden Fall registriert.

Dadurch lassen sich Schlüssel austauschen, von denen absolut sicher ist, dass sie auf dem Weg zwischen Sender und Empfänger nicht abgehört wurden.

"Zur Verschlüsselung geheimer Nachrichten weist die Quantentheorie mit der Quantenkryptographie einen völlig neuen Weg, der erste, dessen Sicherheit durch Naturgesetz garantiert ist", erklärt auch der renommierte österreichische Physiker Anton Zeilinger.

"In dem nun schon Jahrtausende währenden Kampf zwischen 'Code Makers' und 'Code Breakers', also zwischen denen, die einen sicheren Verschlüsselungscode haben möchten, und denen, die geheime Nachrichten abhören wollen, scheinen also die Abhörer zu verlieren", so der Physiker weiter.

Die LED, die gezielt einzelne Photonen abgeben kann, wurde von "Toshiba Research Europe Limited" [TREL] entwickelt.

Die Forscher haben dabei nach eigenen Angaben bei der Herstellung Standard-Equipmet verwendet. Auch die Übertragung der einzelnen Photonen kann schon derzeit auf einer Strecke von bis zu 100 Kilometern über existierende Glasfasern erfolgen.

Momentan erfordert die LED allerdings noch extrem niedrige Arbeitstemperaturen, die Toshiba-Forscher geben aber an, schon einen Weg ausgemacht zu haben, wie dieses Praxismanko behoben werden kann.

Die größte Herausforderung für die praktische Umsetzung ist jetzt, einen passenden Empfänger für die einzelnen Photonen zu entwickeln.

Softwarepiraten im Visier!


In sechs Ländern ist die Polizei koordiniert gegen einen internationalen Ring von Softwarepiraten vorgegangen.

Allein in den USA wurden Zollangaben zufolge am Dienstag mehr als 100 Gebäude durchsucht. In Großbritannien nahm die Polizei am selben Tag sechs Verdächtige fest. Auch die Behörden von Australien, Kanada, Finnland und Norwegen gingen gegen die Warez-Gruppe vor.

In den USA wurden Gebäude in 27 Städten durchsucht, darunter auch die Unis MIT, UCLA, Purdue und Duke.Der US-Zoll wirft den rund 1.500 Warez-Leuten vor, für 95 Prozent aller im Internet erhältlichen illegalen Software- und Spielfilmkopien verantwortlich zu sein und damit einen jährlichen Schaden von einer Milliarde USD zu verursachen.
Der Einsatz gegen die Warez-Gruppe sei der größte gewesen, den es je im Bereich der Softwarepiraterie gegeben habe, hieß es im US-Justizministerium. In 27 Städten des Landes seien meist Privathäuser durchsucht und Computer beschlagnahmt worden. Festnahmen habe es aber nicht gegeben. Anklagen wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht seien aber wahrscheinlich.

"Wir müssen Berge von digitalen Daten analysieren", sagte Kevin Delli-Colli, Direktor der Anti-Schmuggelabteilung im Internet bei der US-Zollbehörde. Die Ermittler rechneten damit, dass sich aus dem Material genügend Beweise gegen einzelne Personen ergäben.

Allerdings solle nur die Verbreitung und nicht die Nutzung der illegalen Kopien verfolgt werden, hieß es bei den US-Behörden weiter. Die Gruppe, zu der auch Mitarbeiter von Computerfirmen zählten, soll den Angaben zufolge "straff organisiert" sein.Häufig seien auf Universitätsrechnern Chatrooms und Sites zum Erfahrungsaustausch über Cracks digitaler Produkte eingerichtet worden. Einige Mitglieder der Gruppe seien in der Lage gewesen, gecrackte Dateien "innerhalb von sechs Stunden auf 10.000 Sites" zu verteilen, hieß es. Neben Software und Filmen hätten die Hacker auch MP3-Dateien zum Download angeboten.

1GB Glasfaser Netzwerk

Ein bis dahin dunkler, 82,5 Kilometer langer Glasfaserring rund um Wien wird seit vergangener Woche im Testbetrieb mit bis zu einem Gigabit/s bespielt.

Offiziell eröffnet werde der kommerzielle Betrieb am "fettesten Rohr der Stadt mit Gigabit-Ethernet" am 1. Jänner 2002, sagt Geschäftsführer Oskar Obereder vom Wiener Provider und nunmehrigen Betreiber eines Glasfasernetzes, Silverserver.
Auf Ethernet basierender Access werde zur wichtigsten Technologie in Breitband-Netzen aufsteigen, meint Obereder, und deshalb habe man anderes als Mitbewerber auch auf diese Technologie in Kombination mit "Layer3 Ethernet Switches" gesetzt.
Die Knoten sind stern/ringförmig vermascht und terminieren in den zentralen Kollokationen VIVI 1 und 2, die wiederum mit Glas direkt an den VIX [Vienna Internet Exchange] angebunden sind.

Mit dieser "Ethernet Everywhere"-Strategie, kann die überwiegende Zahl von Wählämtern der Telekom im Großraum Wien angeschlossen werden.
Das ist vor allem deshalb interessant, weil Silverserver, UTA, European Telecom, Inode und CyberTron seit Beginn der Liberalisierung [nicht nur] in Wien mehr oder weniger schnell Wählämter der Telekom entbündeln.
Während die UTA in erster Linie Komplettpakete mit Telefonie anbietet, liefern einander European Telecom, Inode und Silverserver ein Match mit SDSL-Standleitungen [Symmetric Digital Subscriber Line] auf dem "ersten Kilometer" zum Kunden.

Die Angebote erreichen momentan bis zu zwei Megabit in beide Richtungen und sind in erster Linie für Firmenkunden gedacht.

 

10.12.01

Ginger ist da!



Mit einem Elektro-Roller der besonderen Art will der amerikanische Erfinder Dean Kamen, die Fortbewegung im urbanen Umfeld revolutionieren. Der Segway Human Transporter, der seit einem Jahr immer wieder unter seinem Codenamen "Ginger" im Internet auftaucht und eine eigene Chat-Seite inspirierte, wurde in New York offiziell vorgestellt. Das zweirädrige Gefährt bleibt allein durch den Einsatz von fünf Kreisel- und Trägheitssensoren aufrecht. Kamen erhielt im Jahr 2000 die National Medal of Technology von Präsident Bill Clinton verliehen.
Der Mikroroller verfügt weder über Lenkung noch über eine Bremse. Stattdessen wird das Gefährt ausschließlich durch Gewichtsverlagerung gesteuert. Lehnt sich der Fahrer nach vorne beschleunigt der Segway vorwärts. Verlagert der Fahrer sein Gewicht nach hinten, fährt der Roller rückwärts. An der Kontrollstange ist auch die Batterieanzeige angebracht. Allerdings ist das Gerät mit seinen Batteriebänken unter der Standfläche 65 Pfund (29,5 Kilogramm schwer). Damit überlegt sich jeder Benutzer zweimal, ob er seinen Roller die Treppen hinauftragen will.
20 km/h
Die Steuerbefehle werden über Sensoren unter der Standfläche abgenommen. Die Prozessoren des Mikrorollers überprüfen hundert Mal in der Sekunde die Gewichtsverlagerung des Fahrers und passen entsprechend die Geschwindigkeit an. Der Segway kann auf der Stelle wenden. Nach Angaben der New York Times erreicht "Ginger" eine maximale Geschwindigkeit von zwölf Meilen, oder beinahe 20 Kilometer in der Stunde. Die Reichweite beträgt 15 Meilen. Aufladen lässt sich der Segway an jeder Steckdose.
Post-Test
Als erster Testkunde wird die US-Post den Segway im Probebetrieb auf seine Alltagstauglichkeit testen. Weiter Hoffungsmärkte sieht Kamen für seine Erfindung in großen Unternehmen mit weitläufigen Lager- oder Produktionshallen sowie bei der Polizei. Die ersten Serienfahrzeuge sind für das erste Quartal 2002 geplant. Der Preis soll 3.000 Dollar für die Endkundenversion betragen. 8.000 Dollar sind für Unternehmensversionen geplant.

 

PC Steuerung ohne Hände


Der Hardwarehersteller Maui Innovative präsentierte eine neue Maustechnologie. Die Hawaiianer wollen mit der so genannten Cymouse die Computerwelt revolutionieren.

Mit der Hardware kann ein Rechner ohne den Einsatz der Hände gesteuert werden. Ursprünglich war die Cymouse für Menschen mit Behinderungen erdachte worden, doch nun soll eine spezielle Version für Computerspieler auf den Markt kommen. Die Entwickler demonstrierten wie PC-Spiele steuerbar wären, so könnte eine Kopfbewegung ausreichen um zu schießen oder zu springen oder eine Waffe nachzuladen. Die Cymouse erlaubt bis zu zwölf benutzerdefinierte Einstellungen.
Zusätzlich zu Maus und Tastatur
Da die Hardware über USB an den Rechner angeschlossen wird, kann daneben eine herkömmliche Maus oder Tastatur verwendet werden.

3GB Diskette?

Die gute alte Diskette könnte schon bald fröhliche Urständ feiern, wenn eine von Fujifilm entwickelte neue Technologie tatsächlich kurz vor der Serienreife steht.

Die so genannte Nano-Cubic-Technologie soll Magnetspeicher wie Diskette, Data Cartridges und digitale Videobänder in neue Speicherdimensionen führen.

Neben drei Gigabyte und mehr pro Diskette lassen sich die andern beiden Speichermedien künftig mit bis zu einem Terabyte an Daten füllen, heißt es bei Fujifilm.
Nach Angaben das Herstellers übertrifft die neue Technologie herkömmliche Magnetspeicher von der Größe her um den Faktor zehn. Die auf ein Zehntel der gängigen Stärke geschrumpfte, ultradünne Magnetschicht soll dabei so hohe "signal to noise ratios" bringen, dass eine derartige Datendichte möglich wird.
Am interessantesten klingt, dass mit der Einführung des Produkts nach Angaben von Fuji nur kleinere Modifikationen an bestehenden Produktionsstraßen für Magnetspeicher nötig sind, was Kosteneffizienz verspricht.

 

03.12.01

SMS als Handykiller



Ein Security-Spezialist hat einen Weg gefunden, Mobiltelefone per SMS funktionsuntauglich zu machen.

Job de Haas, ein anerkannter Experte bei ITSX, hat ein Programm namens sms_client adaptiert, das SMS-Nachrichten von einem PC aus senden kann. Konkret hat de Haas den "User Data Header" derart verändert, dass bei Empfang desselben manche Handys den Geist aufgeben.
Während einer Präsentation der "Black Hat Conference" demonstrierte de Haas, wie eine ungültige SMS-Nachricht ein Nokia-6210-Mobiltelefon crashen lässt. Sobald die Nachricht empfangen wird, ist es unmöglich, das betreffende Telefon wieder einzuschalten.
Die Verwundbarkeit liegt in der Software der betroffenen Telefone. Der Fehler lässt sich bei Nokias 6210, 3310 und 3330 replizieren. Ein getestetes Siemens-Handy reagierte nicht auf die Fake-SMS, andere Hersteller müssen erst unter die Lupe genommen werden.

Um das gelockte Handy wieder zu reaktivieren, muss die SIM-Karte getauscht werden. Eine Alternative ist das Löschen der entsprechenden SMS per Datenkabel und PC.

Um den Exploit auszunutzen, ist neben dem Tool "sms_client" auch umfassende Kenntnis der SS7-Protokolle vonnöten. Der modifizierte sms_client macht es darüber hinaus auch sehr einfach, die Quelle des Angriffs durch die Angabe falscher Daten zu verschleiern.

 

Intel mit 100GHz


Der Prozessorhersteller Intel hat ein neues Material samt neuer Struktur für die Herstellung von Transistoren entwickelt. Dies ermöglicht eine Verkleinerung der Schaltkreise, um komplexere Prozessoren mit bis zu einer Milliarde Transistoren herstellen zu können.

Zudem wird die Stromaufnahme verringert, so das trotz gleicher Leistungsaufnahme die 10fache Rechengeschwindigkeit erreicht werden kann. Intels selbst geht davon aus, das schon im Jahr 2005 erste Prozessoren erhältlich sind, die auf den schnelle Terahertz-Transistoren basieren und Taktfrequenzen von 100 GHz ermöglichen.

kostenpflichtiger Napster kommt!

Die großen Musikkonzerne stehen eigenen Angaben zufolge kurz vor dem Start ihrer kostenpflichtigen Angebote für Musik aus dem Internet.

So soll der Online-Musikhändler MusicNet von AOL Time Warner, EMI, RealNetworks und der Bertelsmann Music Group [BMG] Anfang Dezember starten.
Auch das Konkurrenzangebot Pressplay von Vivendi Universal und Sony plant sein Debüt im Dezember. Doch Analysten zeigen sich skeptisch: "Es ist ja nicht so, dass die Kunden mitten im Weihnachtsgeschäft mit gezückten Kreditkarten auf den Start dieser Dienste warteten", sagte Analyst PJ McNealy.
Im Jahr 2006 sollen digitale Musikangebote im Netz Prognosen zufolge einen Umsatz von 1,6 Milliarden Dollar [rund 1,8 Mrd. Euro] erwirtschaften und so den Absatzschwund bei Musik-CDs für die Konzerne ausgleichen.

"Wir glauben allerdings nicht, dass es vor Weihnachten 2002 entscheidende Bewegungen bei diesen Online-Diensten geben wird", sagte Analyst Aram Sinnreich, dessen Unternehmen Jupiter Media Metrix das Potenzial für kostenpflichtige Musikdienste untersucht hat.

Entscheidend für den Erfolg der neuen Online-Dienste wie Pressplay, MusicNet und der kleinen Unabhängigen wie FullAudio und Listen.com ist nach Ansicht Sinnreichs eine große Nutzerfreundlichkeit.
So könnten viele registrierte Nutzer nach einer gewissen Anfangseuphorie wieder abspringen, wenn sie merken sollten, dass der Kopierschutz der kommerziellen Dienste zu restriktiv sei.

Seiner Auffassung nach ist die Überspielbarkeit der heruntergeladenen Lieder auf tragbare Datenträger wie Minidisk und MP3-Player eine Grundvoraussetzung. Doch die meisten digitalen Musikangebote starten mit einem generellen Kopierschutz.

 

 
NOVEMBER 01

26.11.01

Radarfalle für Handys



WWW-Tool einer deutschen Firma ermöglicht "Pings" auf Handys .Ob eingeschaltet oder nicht, in ganz Europa. Besitzer bemerkt nicht, dass sein Handy getestet wird. Dazu europaweite Rendezvous-SMS an bis zu vier Empfänger

Zwischen neuen, aber nicht einzigartigen Funktionen wie zoombaren Stadtplänen hat das deutsche Start-Up Unternehmen gate5 zwei erstaunliche SMS-Applikationen ins Netz gestellt.

Über einen Menüpunkt mit der kryptischen Bezeichnung "SMS ersetzen" kommt man zu einem Formular namens "Replacement SMS", das sich als Verabredungs-tool herausstellt und bis zu vier SMS gleichzeitig verschickt.

Ein Schnelltest ergab, dass es via Gate5 möglich ist, gratis wenigstens EU-weit SMS an Mobiltelefone zu verschicken, es funktionierte britischen, deutschen, österreichischen Handys, sogar ein griechisches Wertkartentelefon wurde erreicht.
Die Applikation meldet sogar den Status des Empfängers, nämlich ob er die SMS direkt erhalten hat, oder ob sein Handy zum Sendezeitpunkt gerade nicht erreichbar war.

Hier kommt eine zweite Applikation ins Spiel, die bezeichnender Weise als "Ping SMS" bezeichnet wird.

Ping SMS funktioniert wie das gleichnamige Netzwerkertool, das andere Rechner im Netz zu einer Statusmeldung zwingt. Der Archetyp für Ping ist freilich das gute alte Radar, das die räumliche Entfernung eines Zielobjekts feststellt.
Anders als bei der SMS-Verabredung bemerkte keiner der Besitzer, dass Dritte sich über den Status seines Mobiltelefons informiert hatten.


Terabyte Festplatte...

Wenn es nach den Entwickler von Canon geht, sollen im Jahr 2010 die ersten Terabyte-Festplatten auf den Markt zu kommen. Bis dahin gilt es allerdings eine Reihe von Problemen auszuräumen. So muss die bisher angewendete Speichertechnik modifiziert werden und ein neues Material muss ebenfalls noch getestet werden.
Große Pläne
Canon muss bis 2010 eine Reihe von Verbesserungen und Neuentwicklungen einführen um die großen Pläne verwirklichen zu können. So muss die bisherige Speichertechnik modifiziert werden, um die aktuelle Aufzeichnungsdichte von 100 Gigabit pro Quadratzoll auf 1000 Gigabit bei Terabyte-Festplatten zu steigern. Als neues Material plant Canon den Einsatz von Kobalt und Nickel-Legierungen.

Lindows

Neues Betriebssystem?

Das Start-up-Unternehmen Lindows.com will anbieten, was der Firmenname vermuten lässt: Ein Betriebssystem, das Linux und Windows vereint. Eine Preview des Lindows OS soll noch in diesem Jahr erscheinen.
Lindows-CEO Michael Robertson verspricht den Benutzern der Software nicht weniger als das Beste aus beiden Betriebssystem-Welten. Da Lindows auf dem Linux-Kernel basiere, würden Linux-Anwendungen nativ unterstützt.
Die meisten Microsoft-Programme sollen ebenfalls in einer mit Windows vergleichbaren Geschwindigkeit laufen. Nach einem Bericht der "New York Times" bedient sich Lindows der Entwicklungen des Wine-Projekts, das seit einigen Jahren ohne durchschlagenden Erfolg an einer ähnlichen Aufgabenstellung arbeitet.
CEO Michael Robertson hat sich als Gründer von MP3.com einen Namen gemacht, bevor er Lindows.com aus der Taufe hob. An Selbstbewusstsein mangelt es ihm nicht. Er verspricht schon einmal das Ende der Zeit, in der Benutzer für ein fehlerhaftes Betriebssystem bezahlt haben. Und auch sein Ausblick auf das neue OS verheißt nur Gutes.
Nur vier Schritte umfasst die Installation von Lindows. Diesen Komfort will das Unternehmen für unter ATS 1.500.- anbieten. Private Nutzer dürfen das OS auf mehreren PCs installieren, "ohne Ärger mit Seriennummern", wie Robertson anmerkt.
Nach der Installation erwarte jeden PC-Benutzer eine vertraute grafische Oberfläche. Da Lindows die Setup-Routinen von Microsoft-Programmen unterstütze, sehe der Windows-Umsteiger schon bei der Installation von Programmen das gewohnte Bild. Laut Robertson reagieren die Programme selbst ebenfalls wie gewohnt.
Es bleibt abzuwarten, ob Lindows ein ernsthafter Konkurrent für beide Betriebssysteme wird. Das Preview-Release sollen interessierte Benutzer noch in diesem Jahr bei Lindows herunterladen können. Wie es hieß, komme die Version 1.0 im ersten Quartal 2002 auf den Markt.

 

19.11.01

ADSL mit Funknetzwerk


Die drahtlose Internet-Anbindung soll nach ersten Erfolgen im Bürobereich mit Wireless Lan demnächst auch in Österreichs Wohnzimmern Einzug halten.

Die Telekom-Austria-Internet-Tochter Jet2Web Internet will ein Breitbandprodukt mit Wireless-LAN-Anschluss für den Konsumentenbereich noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ab 30. November 2001 auf den Markt bringen.

Die Monatsgebühr inklusive Telefonanschluss für das Angebot mit dem Namen "A-On Speed 30 Wireless" soll etwa 850 bis 900 ATS betragen.

Mittels einer WLAN-Box von Nokia wird der ADSL-Verkehr drahtlos an Notebook oder PC übertragen. Die Reichweite beträgt dabei etwa 30 bis 80 Meter. Einziges Problem: Derzeit kann pro Modem nur ein Gerät ins Netz einsteigen. Bis Jahresbeginn 2002 soll aber auch ein netzwerktaugliches Produkt auf den Markt kommen, verspricht das Unternehmen.

Laut Modem-Produzent Nokia ist Jet2Web Internet mit diesem Produkt einer der ersten Anbieter von "Wireless ADSL" in Europa. Bisher seien nur einige wenige, darunter KPN [Niederlande] und Sonera [Finnland], mit vergleichebaren Produkten auf dem Markt, sagte Olli Tirkkonen, Head of Sales Management bei Nokia.

Computer Köhle bietet schon seit längerem eine Funknetzwerklösung für Apple an, die mit ADSL zusammenarbeitet! Details auf Anfrage

1GB Compact Flash

Flashspeicher-Hersteller Sandisk hat auf der Comdex die größte Compact-Flash-Karte der Welt vorgestellt. 1 GByte Speicherkapazität reichen für über 20 Stunden Musik im MP3-Format und für mehr als 500 Bilder in 3-Megapixel-Auflösung.

Die Karten entsprechen dem Compact-Flash-Standard Typ I und sollen kompatibel zu sämtlichen Digicams und MP3-Playern sein, die mit Compact Flash arbeiten. IBM ist mit seinem Microdrive zwar schon lange bei 1 GByte angelangt - deren Karten vom Typ II funktionieren aber eben nicht in allen Geräten. Beispielsweise Epson-Kameras und Canons Ixus haben Probleme mit der breiteren Bauform des Microdrive. (Kompatibilitäts-Übersicht)

Die Karten kommen im ersten Quartal in den Handel. Preise stehen noch nicht fest

Netzwerk via Stromleitung

Linksys stellt auf der US-Computermesse Comdex eine neue Heimnetzwerk-Lösung vor. Dabei wird das Stromnetz zur Datenübertragung genutzt - und im Gegensatz zu Internet-Powerline funktioniert die Lösung für daheim schon heute überall. Extra Ethernet-Kabel oder Wireless-LAN-Verbindungen sind nicht nötig.

Die Powerline-Netzwerke von Linksys ermöglichen Datenübertragungen mit 14 MBit pro Sekunde - und sind damit etwas schneller als Wireless-LAN oder die meisten Firmennetze (11 bzw. 10 MBit).

Das System funktioniert folgendermaßen: Der Rechner mit Internet-Zugang (optimal: DSL) wird per Ethernet mit dem Router verbunden. Über die eigene Stromversorgung schickt und empfängt der Router Daten im heimischen Stromnetz - ganz gleich ob Internet-Anfragen oder "normalen" Netzwerkverkehr. Andere PCs greifen über USB-Adapter auf das Netzwerk oder das Web zu.

Verschlüsselung soll verhindern, dass zum Beispiel Nachbarn, die im gleichen Stromkreis hängen, auf fremde Daten zugreifen können. Der Router ist außerdem mit einer Hardware-seitigen Firewall ausgestattet.

Die Powerline-Produkte kommen Ende 2001 auf den Markt. Preise stehen noch nicht fest.

 

12.11.01

Anthrax Angst


Die US-Abgeordneten beraten angesichts der Sorge vor Anthrax über eine digitale Umwandlung aller Post in E-Mail.

Wie die Zeitung "USA Today" am Donnerstag berichtete, würden nach diesem Vorschlag die etwa 50.000 täglich eintreffenden Briefe in einer entfernten Poststelle eingescannt und dann in Form von E-Mails oder als digitale Kopien im pdf-Format [Adobe Acrobat] garantiert keimfrei an die Abgeordneten weitergeleitet.

Die Abgeordneten könnten ihre Post dann am Bildschirm lesen oder ausdrucken. Der Vorsitzende des Verwaltungsausschusses, der Republikaner Bob Ney, sagte, die Digitalisierung der Post sei auf jeden Fall etwas, was in Erwägung gezogen werde.
Nach Ansicht von Experten könnte die Digitalisierung allerdings die Privatsphäre der Abgeordneten und das Briefgeheimnis gefährden, da die Gefahr bestehe, dass Kopien der Briefe gemacht werden.

Seit Senator Tom Daschle Mitte Oktober einen Anthrax-verseuchten Brief erhielt, liegt die Postzustellung an den Kongress praktisch brach. Zehntausende Briefe stapeln sich in den Poststellen.

Beobachter glauben, die Angst vor verseuchter Post werde eine massenhafte und nachhaltige Abwanderung von Geschäfts- und Werbesendungen ins Internet zur Folge haben: E-Mails können zwar den Rechnern durch Viren schaden, aber bisher und auf absehbare Zeit nicht den Nutzern.

 

20GHz Prozessor

Im Jahr 2007 will Intel mit seinen Prozessoren Taktfrequenzen von 20 GHz erreicht haben.

Die Grundlage dafür bilden neue Transistoren, die anderthalb Mal kleiner sind als bisher. In Irland gab der Hersteller nun weitere Details zu diesen Technologien bekannt.
In der Dubliner Fab 24 berichtete Intel-Manager Philip Moynagh Neues zum 20-GHz-Transistor. Der dafür gerade erforschte Fertigungsprozess heißt P1266 und soll mit einer Strukturbreite von 0,045 Mikron arbeiten.
Beim derzeit aktuellen Prozess Px60 sind folglich 130 Nanometer Strukturbreite und eine Gate-Länge von 65 Nanometern zu verzeichnen.

Intel blickt aber noch weiter in die Zukunft. Da man die 20-nm-Transistoren schon selbst im Labor herstellen konnte, stehen für die Forscher jetzt 16 Nanometer an, die 2009 in Produkten zu finden sein sollen.

Dass dafür absolute Grundlagenforschung notwendig ist, zeigt ein anderes Detail der 20-nm-Transistoren. Die Isolationsschicht am Boden des Schalters, das Gate-Oxid, ist nur noch 0,8 Nanometer dick - das entspricht ganzen drei Atomlagen.

 

Festplatten
100GB pro Quadratzoll!

IBM stellt US-Berichten zufolge in dieser Woche neue Festplatten für Desktop-PCs und Notebooks vor, die bereits mit dem neuen "Pixie Dust"-Verfahren hergestellt wurden.

Mit dieser Technologie lässt sich die Datendichte von Festplatten erhöhen.

Der Schlüssel des Erfolgs ist laut IBM ein Ruthenium-Layer mit einer Stärke von drei Atomlagen, der zwischen zwei Magnetschichten gelagert ist. Ruthenium ist ein dem Platin vergleichbares Material und koppelt die beiden Magnetschichten antiferromagnetisch.
Die neue Technik nennt sich daher "antiferromagnetically coupled" [AFC]. In Anlehnung an "Peter Pan" bezeichneten die IBM-Forscher die Ruthenium-Schicht auch als "Pixie Dust" [Elfenstaub].

Mit dem Multilayer-Verfahren will IBM die Datendichte bis zum Jahr 2003 vervierfachen und auf 100 GBit pro Quadratzoll erhöhen.

Die Kapazität von Festplatten für Desktop-PCs soll dann 400 GB erreichen, bei Notebooks 200 GB und beim Microdrive sechs GB.

 

05.11.01

Funk ein Sicherheitsrisiko?


Funkmaus, Wireless LAN und Bluetooth-Adapter - drahtlose Geräte für Apple und PC werden immer beliebter. Mit ihrer Popularität steigt jedoch auch die Gefahr, über Sicherheitslücken in den Funk-Verbindungen abgehört zu werden.

So raten Datenschützer, fürs Online-Banking oder andere sicherheitsrelevante Transaktionen keine Funk-Tastatur und schon gar keinen drahtlosen Internet-Zugang zu benutzen.

Handheld inkl. Fernbedienung




Mit dem "Clie PEG-T415" kombiniert Sony einen Handheld mit einer Infrarotfernbedienung für die Stereoanlage oder den Videorecorder.

Sony vergrößerte für die Fernbedienungsfunktion die Reichweite der Infrarotschnittstelle auf 4,5 Meter.

Zusätzlich erhielt der Clie das Softwarepaket Remote Commander 1.0. Damit verwandelt sich der PDA in eine Universal-Fernbedienung, die mit den meisten DVD-Playern, Videorecordern und Fernsehern kommunizieren kann.

Das Softwarepaket verfügt über Voreinstellungen für DVD-Player, Fernseher und VCR.

Das Modell ist ab Ende November erhältlich - Preis und Datenblatt auf Anfrage

e-Mails für Autofahrer

Der japanische Autokonzern Honda und der Telefonriese Nippon Telegraph and Telephone (NTT) entwickeln zusammen ein sprachgesteuertes E-Mail-System für Autofahrer.
Wie beide japanische Unternehmen am Dienstag in Tokio bekannt gaben, soll damit neben Telefonieren auch das Abschicken und Empfangen von E-Mails möglich werden, ohne dass beim Fahren die Hände vom Lenkrad genommen werden müssen.
Massenproduktion möglicherweise nächstes Jahr

d-Box ade!

Die großen deutschen Rundfunkanstalten und die Kirch-Gruppe haben sich auf MHP als gemeinsamen Standard zum Empfang digitaler Fernsehprogramme geeinigt. Damit setzen sie die neuen Besitzer der TV-Kabelnetze unter Druck, die sich MHP noch nicht angeschlossen haben.

Die neue MHP-Allianz hat weitreichende Folgen für den Empfang von Digitalfernseh-Programmen, für die D-Box des Medienkonzerns Kirch und für die neuen Besitzer der deutschen TV-Kabelnetze.

Durch die Vereinbarung unterstützen ARD, ZDF, RTL, die Münchner Kirch-Gruppe und die Landesmedienanstalten die Einführung der "Multi Media Home Plattform" (MHP), die bis zum 1. Juli 2002 am Markt sein soll.

Durch diese standardisierte, auf der Programmiersprache Java basierende Softwareschnittstelle sollen künftig alle Dienste, Zusatz- und Programmierangebote aller Sender auf jeder handelsüblichen Set-Top-Box genutzt werden können. Dies war bislang nicht möglich, da öffentlich-rechtliche Sendeanstalten, Privatsender und die Kirch-Gruppe jeweils eigene, unterschiedliche Standards durchsetzen wollten und damit den Durchbruch für das Digitalfernsehen verhinderten.

Künftig können also mit dem Kauf einer MHP-fähigen Set-Top-Box, das heißt einer digitalen Empfangsanlage, theoretisch Sendungen aller Fernsehanstalten empfangen werden, ohne dafür mehrere Geräte zu benötigen. Einschränkungen gibt es bei jenen Sendern, die nur durch Abonnement empfangen werden können. Hierfür ist ein MHP-Gerät mit einem speziellen Karteneinschub notwendig, das "Common Interface" unterstützt.

Bereits in den Haushalten bestehende digitale Empfangsgeräte wie die D-Box sollen umgerüstet werden können, da das Gerät mit einer Java-Software nachträglich automatisch aktualisierbar ist. Für die Kirch-Gruppe ist die Unterstützung des MHP-Standards jedoch ein Eingeständnis. Sie ist mit dem Versuch, die D-Box als Standard für Digital-TV durchzusetzen, gescheitert.

Die Kundenzahlen für das Bezahlfernsehen "Premiere" stagnierten zuletzt, und das Verschlüsselungsverfahren war wiederholt von Computerspezialisten geknackt worden. Außerdem gilt die D-Box in Fachkreisen mittlerweile als veraltet und zu langsam.

Als letzte große Medien-Bastion sind jetzt die neuen Betreiber der TV-Kabelnetze in der Zwickmühle. Seit der Übernahme der Kabelnetze der Telekom durch die US-Firmen Callahan und Liberty Media sowie dem Betreiber Klesch lassen sie Kunden und TV-Sendeanstalten darüber im Unklaren, mit welchem Verfahren die geplanten TV-, und Internetangebote ins Kabelnetz eingespeist und ausgestrahlt werden sollen.

Ein Schulterschluss mit der MHP-Allianz liegt nun nahe, will man keine Bruchlandung wie beim Medienkonzern Kirch erleben, zumal die neuen Kabel-Eigentümer wenig Erfahrung im deutschen TV-Markt besitzen.

Multimedia Home Plattform ist die offene, allgemein zugängliche technische Lösung für alle neuartigen Multimedia-Anwendungen und Dienste im Rahmen des DVB-Standards. Die MHP verbindet die Welten von Rundfunk und Internet, von TV und Computern. Bei dieser Form des Fernsehens können E-Mail und SMS verschickt werden sowie programmbezogene interaktive Anwendungen wie etwa das gleichzeitige Mitraten bei Quizsendungen genutzt werden.

 
OKTOBER 01

29.10.01

Flughafen Kontrolle
mit Augenscanner



Auf dem Flughafen Schiphol nahe Amsterdam wird seit Mitte dieser Woche ein Iris-Scanner zur Kontrolle der Fluggäste eingesetzt.

Dabei vergleicht der Scanner Details der Iris mit auf einer Chipkarte gespeicherten biometrischen Daten.
Das bisher auf der Welt einmalige Verfahren zur Identitätskontrolle von Reisenden wurde von der niederländischen Grenzpolizei, der staatlichen Einwanderungsbehörde und dem Amsterdamer Flughafen entwickelt.
Besonders für Vielreisende soll sich die neue Hightech-Kontrolle bezahlt machen, "da sie sehr sicher sei und zeitsparend eingesetzt werden könne", meint die Flughafenbehörde.

Die biometrische Kontrolle beruht auf dem Prinzip, dass jeder Mensch individuelle physische Merkmale besitzt, die ihn eindeutig identifizieren.

Im Vergleich zum Fingerabdruck liefert die Überprüfung der Iris schnellere und verlässlichere Informationen. Sie wird weder durch Brillen noch Kontaktlinsen behindert, lediglich Träger einer Sonnenbrille müssen diese während des Scan-Vorgangs abnehmen.

Vorerst bleibt der Erwerb der Chipkarte, auf der die biometrischen Daten und Personenangaben gespeichert werden, nur Bürgern aus der EU vorbehalten. Außerdem sollen sämtliche Mitarbeiter des Flughafens zukünftig per Iris-Check schneller die Sicherheitskontrollen passieren.
Für rund 45 Euro können sich Interessenten den "Augenpass" kaufen und anschließend die Vorzugsbehandlung beim Einchecken und der Parkplatzsuche nutzen.

Ihr Handgepäck müssen sie jedoch weiterhin konservativ kontrollieren lassen.

 

Diebstahl sinnlos!




Wer seine Computer und anderes IT-Equipment vor Diebstahl schützen will, sollte es mal mit einem speziellen Sicherheitsaufkleber der Stop Sicherheits GmbH versuchen. Die "Anti-Diebstahl-Sicherheitsplakette" mit Identifikationsnummer wird an den zu schützenden Geräten angebracht und kann nicht ohne Beschädigung des Gehäuses entfernt werden.
Versucht ein Dieb, den Aufkleber zu lösen, hinterlässt dieser eine Tätowierung. Diese enthält die Warnung "Gestohlenes Gerät" sowie die Kontakt-Hotline, wo das illegal entwendete
Equipment gemeldet werden kann.

Kostenloser SMS Versand
via Internet vor dem Aus?


In Deutschland gehts den ersten GRTAIS SMS Seiten anden Kragen. Internetadressen wie www.free-sms.com oder www.sms-kostenlos.de erfreuten sich in den vergangenen Monaten einer stetig wachsenden Beliebtheit. Hier konnten SMS kostenlos und fingerschonend am Computer verschickt werden.

Statt der bis zu 39 Pfennige, die Privatanwender für das Versenden von Kurznachrichten per Handy zu zahlen haben, bekamen die Betreiber solcher Websites von Netzbetreibern einen Großkundenrabatt, die den Preis pro SMS auf bis zu drei Pfennig drückten.

Dies ist nun bald vorbei. Erstes Opfer der neuen Tarife der Mobilfunkanbieter sind die Betreiber von www.sms-kostenlos.de. Sie haben den Service auf ihrer Website bereits eingestellt.
Selbst an einer Branchengröße wie dem Internet-Portal Lycos geht die Entwicklung nicht spurlos vorbei. Im November will das Unternehmen mit einem neuen "Mobile Channel" starten. "Nutzer müssen sich hier für den kostenlosen SMS-Versand registrieren lassen", so Lycos-Sprecherin Sandra Götz. Zudem ist dann nur noch der Versand von maximal fünf kostenlosen Kurznachrichten pro Tag möglich. Für jede weitere SMS muss der Nutzer zahlen.

 

22.10.01

Österreichs Direkt-Brokermarkt wächst


Erst 42.000 Kunden wickeln in Österreich derzeit ihre Wertpapiergeschäfte über Direkt-Broker ab.

Konservativ angelegte Studien erwarten bis 2004 in Österreich einen Anstieg auf 200.000 Depotkunden.

Grösstes Internet
Schachturnier



Mit dem "Online World Chess Event 2002" startet im Januar ein weltweites Schachturnier im Internet, das auch das nach der Teilnehmerzahl bislang größte Turnier werden soll.

Von Januar bis März 2002 sollen zunächst erwartete 100.000 Amateurspieler gegeneinander im Internet antreten.

Die 32 Besten treffen Ende April in Amsterdam auf 32 Großmeister an. Auf den Gewinner wartet eine Siegesprämie von 500.000 Dollar [555.062 Euro].

Die Registrierung erfolgt online für eine Startgebühr von 32,95 Dollar [36,58 Euro]. Es gibt weder eine Beschränkung nach Alter noch nach Spielerlevel oder anderen Kriterien. Allen Teilnehmern werden vier Matches garantiert. Das bedeutet mindestens acht Spiele mit vier verschiedenen Gegnern.
Online World Chess Event 2002

E-Mail System für Autofahrer


Der japanische Autokonzern Honda und der Telefonriese Nippon Telegraph and Telephone (NTT) entwickeln zusammen ein sprachgesteuertes E-Mail-System für Autofahrer. Wie beide japanische Unternehmen am Dienstag in Tokio bekannt gaben, soll damit neben Telefonieren auch das Abschicken und Empfangen von E-Mails möglich werden, ohne dass beim Fahren die Hände vom Lenkrad genommen werden müssen.
Massenproduktion möglicherweise nächstes Jahr
Um Autofahrer nicht abzulenken, würden sie bei der neuen Technik nur die wichtigsten Punkte von angekommenen Botschaften aus dem Netz vorgelesen bekommen, versprachen die Koopererationspartner. Über die Massenproduktion und eine Vermarktung des Systens könnte ab nächstem Jahr entschieden werden.

 

 

15.10.01

Lego Roboter
in Raumstation



Konrad und Bastian Schwarzenbach haben mit ihrem Modell "Jitter" den "Ultimate Builder Competition" von Lego Mindstorms gewonnen. Der kleine Roboter aus Lego-Teilen und -Technik wird im November zur Raumstation ISS fliegen.

Von 124 Teilnehmern am Wettbewerb mit dem Motto "Lego Mindstorms goes Space" haben sich die letzten zehn zum Finale in München getroffen. Im Beisein von Jury Schirmherr und Astronaut Ulf Merbold wurden Vater und Sohn Schwarzenbach zum Sieger erklärt.

Das Siegermodell Jitter soll in der ISS herumfliegende Teile einsammeln, zumindest ist er neben anderen Funktionen dafür programmiert. Sonderpreise gingen an den Muskeltrainer für Astronauten, den ein sechsköpfiges Team aus Österreich, Deutschland und der Schweiz gebaut hat.

Eine der Aufgaben für die Mindstorm-Konstrukteure war es, ihre Roboter in eine Kiste von 30 mal 30 mal 30 Zentimeter unterzubringen. Jitter kann, was nicht allen Modellen gelang, darin in einem Stück transportiert werden. Außerdem dürfen die Modelle nicht schwerer als 1.400 Gramm sein. Für Bastian Schwarzenbach, der die mechanische Konstruktion übernommen hatte, war das die schwierigste Aufgabe. Er habe Jitter so oft auseinander genommen und wieder zusammengebaut, dass er inzwischen jedes Teil im Schlaf kenne, sagte er bei der Preisverleihung im Siemens-Forum München. Den Start ihres Roboters zur Bewährungsprobe im Weltall werden die beiden Tüftler live im Kontrollzentrum in Moskau miterleben.

Organizer und Handy


Der Taschencomputer-Hersteller Handspring wird laut Informationen des Informationsdienstes Cnet in Kürze Geräte vorstellen, die gleichzeitig Organizer und Mobiltelefon sind. Das Modell "Treo k180" solle über eine kleine, integrierte Tastatur verfügen, während der "Treo g180" Buchstaben per Graffiti-Schrifterkennung lesen werde.

Die Kombi-Geräte sollen mit einem 33 Megahertz getakteten "Dragonball VZ"-Prozessor von Motorola und 16 Megabyte DRAM-Speicher ausestattet sein.

Als Betriebssystem sehe Handspring "Palm OS" vor. Wie der Computer Channel berichtet hatte, arbeitet das Unternehmen zur Zeit jedoch auch an der Entwicklung von Personal Digital Assitants (PDA) mit dem neuen Betriebssystem "Pocket PC 2002" von Microsoft.

Brille mit Navigationssystem


Japanische Forscher haben auf dem 5th International Symposium on Wearable Computers in Zürich eine Brille vorgestellt, die die Orientierung in großen Gebäuden erleichtern soll. Dies berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.
Die Brille verfügt über eine eingebaute Kamera und ein Display, mit dem Informationen in das Sichtfeld des Benutzers eingeblendet werden können. Die von der Kamera erfassten Umgebungsbilder werden an einen Rechner übertragen, der sie mit einer Datenbank vergleicht, in der Panorama-Ansichten von sämtlichen Orten des Gebäudes gespeichert sind.
Das System wäre auch als intelligente Erinnerungshilfe geeignet", sagt der Entwickler Masakatsu Koorogi vom National Institute of Advanced Industrial Science and Technology in Tokio gegenüber New Scientist. "Sobald ein bestimmtes Objekt passiert wird, gibt der Computer ein Signal, dass etwas zu tun ist." Das System könnte auf diese Weise einer Sekretärin beim Betreten des Kopierraums signalisieren, dass Papier bestellt werden muss. Die gespeicherten Panorama-Bilder verbrauchen noch sehr viel Speicherplatz, berichtet das Magazin. Um die Speicherung ergonomischer gestalten zu können, arbeite man an einer funkgestützten Navigationshilfe.
Auch Studenten werden die neue Entwicklung sicherlich begrüßen. Vielleicht müssen Brillenträger in Zukunft während Klausuren mit einer Kontrolle ihrer Sehhilfe rechnen.

 

8.10.01

Videoplayer für die Hosentasche


Im Rahmen der High-Tech-Messe CEATAC hat Sanyo in Japan den Prototypen eines Players für Digitalvideo gezeigt.

Das winzige Gerät arbeitet mit MPEG-4 und CompactFlash-Karten als Speichermedien.

Derzeit findet in Chiba, nahe Tokio, die Messe CEATEC statt. Das Kürzel steht für "Combined Exhibition of Advanced Technologies".

Einer der Trends dieser Messe ist digitales Video zum Mitnehmen. Dafür zeigt Sanyo Japan dort einen Videoplayer, der ähnlich wie moderne MP3-Player zum mobilen Einsatz gedacht ist. Das Gerät besteht fast gänzlich aus einem Polysilizium-Display mit drei Zoll Bilddiagonale und 320 mal 240 Pixel Auflösung.

Filme speichert der Player im Format MPEG-4. Bei 15 Bildern pro Sekunde soll laut Sanyo eine CF-Karte mit 256 MB für eine Stunde Video ausreichen. Diese Karten werden über eine Docking-Station beschrieben, in die der Player gesteckt wird.

Die Kombination arbeitet dann als digitaler Videorecorder mit allen, auch analogen, Standardanschlüssen.

Noch einen Schritt weiter geht Panasonic. Das Unternehmen zeigt auf der CEATEC einen Videoplayer, der kleiner als eine Handfläche ist.


Dieses Gerät für SD-Cards hat aber nur ein Display von rund fünf Zentimeter Größe. Beide Player sind reine Prototypen - ob sie je auf den Markt kommen, und wenn ja, zu welchen Preisen, steht nicht fest.

 

Private CD Kopien weiterhin erlaubt


Das Recht auf private Kopien von CDs soll weiterhin erhalten bleiben. So zumindest sieht es Elmar Hucko, Abteilungsleiter für Wirtschaftsrecht im Justizministerium. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte Hucko, dass für Privatkopien mit der Industrie ein Kompromiss erreicht werden müsse.

Im Gegensatz dazu setzen die Musikverlage auf einen Kopierschutz - jüngstes Beispiel ist der Vorstoß der Universal Music Group. So will auch Sony Music Entertainment Deutschland demnächst nur noch kopiergeschützte Neuerscheinungen deutscher Musiker ausliefern.

Dieser absolute Kopierschutz aber wird vom Bundesjustizministerium abgelehnt. Laut Hucko bereitet das Ministerium zur Zeit eine Gesetzesinitiative vor, mit der sowohl den Urhebern eine Vergütung garantiert werden soll, die aber auch die "Tendenz" enthalte, Privatkopien auch weiterhin zuzulassen. Sollten sich die Gesetzeshüter nicht mit der Industrie einigen, kann sich Wirtschaftsrechtler Hucko vorstellen, dass die Regierung ein Gesetz erlässt, das die Industrie zwingt, den Kopierschutz für private Zwecke auszusetzen.

Optische Maus


Logitech bringt eine Maus mit zwei optischen Sensoren auf den Markt. Die Sensoren des MouseMan Dual Optical sind in einem Winkel von 45 Grad zueinander angebracht. Er verfügt mit 800 dpi über eine Auflösung, die doppelt so hoch ist wie die von Vorgänger-modellen.

Die Sensoren, die von Agilent Technologies entwickelt wurden, berechnen die relative Position der Maus aus zwei verschiedenen Winkeln, indem sie quasi Bilder von der Oberfläche aufnehmen. Sie übermitteln jede Positionsveränderung an einen Chip, der daraus Richtung und Geschwindigkeit der Bewegung berechnet.

Doppelt so präzise wie herkömmliche optische Mäuse
Laut Logitech wird dadurch eine exaktere Übertragung der Bewegungen der Hand ermöglicht und der Cursor sanfter über den Bildschirm bewegt. Logitech erwartet sich auch bei schnellen Bewegungen der Maus eine höhere Präzision sowie bessere Performance bei schwieriger Oberflächenbeschaffenheit.

 


 
SEPTEMBER 01

17.09.01 - 4.10.01

Technologien gegen den
Terror


Nach den Anschlägen in den USA ist die Diskussion über Technologien, die derartige Terroraktionen verhindern könnten, voll entbrannt. Dabei tun sich vor allem die Anbieter von Sicherheitssystemen hervor, die einen starken Nachfrageschub erwarten.

Zahlreiche Luftfahrtexperten sehen in einer Verknüpfung von Autopilot-Funktionen mit der Flugkontrolle ein Mittel gegen Kamikaze-Flüge: "Es erfordert nur wenig Aufwand, hier eine Verbindung zu schaffen, und schon kann man [Flugzeuge] davon abhalten, in Gebäude zu fliegen", meint beispielsweise ein Experte der Luftfahrt-Beratungsfirma Air Claims.

Ein Sprecher des Luftfahrtkonzerns Honeywell wies allerding den Gedanken zurück, dass diese Lösung einfach zu realisieren sei, und erinnerte daran, dass jede technische Einschränkung der Handlungsfreiheiten der Piloten mit großen Risiken verbunden sei.

Der Sprecher bezifferte die Kosten eines derartigen "Sicherheitssystems" mit rund 70.000 USD.
Honeywell


Zahlreiche Vorschläge zielen auf die Verbesserung der Sicherheitskontrollen der Flughäfen. Ein Hauptrisiko ist dabei die schlechte Ausbildung und Bezahlung des Sicherheitspersonals.

Auf einer Reihe von US-Flughäfen wurden schon im Juni von der US-Luftfahrtbehörde FAA [Federal Aviation Administration] neue Maschinen zur Durchleuchtung des Gepäcks installiert, die nicht nur echte Waffen oder Bomben im Gepäck sichtbar machen, sondern auch selbsttätig verbotene Gegenstände in die Kontrollbilder hineinkopieren.

Die virtuellen Revolver sollen letztlich die Flugsicherheit erhöhen: Sie dienen als Test für das Sicherheitspersonal.


Die virtuellen Bedrohungen der Flugsicherheit tauchen nach einem Zufallsprinzip auf. Erst wenn das Kontrollpersonal das Gepäckband anhält, um das scheinbar verdächtige Gepäckstück zu untersuchen, wird ihnen mittgeteilt, dass sie gerade einen Test bestanden haben.
Virtuelle Bomben für die Flugsicherheit


Auch die Hersteller von Gesichtserkennungs-Systemen weisen derzeit auf die Möglichkeiten ihrer Technologien hin.

Viisage Technology, deren Systeme in über 100 Spielkasinos und auch in zwei europäischen Flughäfen im Einsatz sind, macht geltend, dass einmal gespeicherte Personen auch dann erkannt werden, wenn sie sich verkleiden oder ihr Aussehen verändern.

Auch mit einem Vollbart soll demnach ein Verdächtiger erkannt werden, der nur ohne Bart gespeichert wurde.

Der Viisage-Chef wies zudem darauf hin, dass Datenschutzbedenken nach den Terroranschlägen immer weniger Gewicht hätten, was den Einsatz von Gesichtserkennungs-Techniken vereinfache.

Aktion "scharf"
gegen Hacker


Der 17-jährige kanadische Hacker mit dem Szenenamen "Mafiaboy" ist zu acht Monaten Haft in einer Jugendstrafvollzugsanstalt verurteilt worden.

Dem Teenager wurde zur Last gelegt, im Februar vergangenen Jahres zahlreiche Attacken auf prominente Websites gestartet zu haben.

Unter den Opfern von "Mafiaboy" befanden sich Unternehmen wie Yahoo, Amazon.com, eBbay und CNN. Dabei wurden deren Websites durch Denial-of-Service-Attacken für mehrere Stunden außer Betrieb gesetzt.


Insgesamt musste sich der Hacker in 58 Fällen verantworten. Den entstandenen Schaden bezifferte das Gericht auf rund 1,7 Milliarden USD. Richter Gilles Ouellet erklärte in seinem Urteil, dass der Angeklagte ein "hohes Maß an Vorbereitung und Vorsatz" an den Tag gelegt habe.
16-jähriger "Mafiaboy" bekennt sich schuldig


Er habe in krimineller Absicht gehandelt. Die kanadische Rechtsprechung sieht in solchen Fällen für Jugendliche eine Höchststrafe von zwei Jahren Haft vor. Ein Erwachsener könnte mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft werden.

Offensichtlich wollen die Richter mit der Haftstrafe ähnlich wie bei Kevin Mitnick ein Zeichen für Nachahmungstäter setzen.

e-Mail Überwachung


Die US-Bundespolizei FBI versucht derzeit offensichtlich ihre "Carnivore"-Systeme, Geräte zur lückenlosen Überwachung aller E-Mails, möglichst flächendeckend zu installieren.

Das umstrittene System wird auf einem Computer mit der FBI-Software, der in einem Käfig gegen Manipulationen von außen geschützt ist, bei Providern installiert und mit deren Servern verbunden. "Carnivore" ist in der Lage, Millionen von E-Mails in Echtzeit auf Stichworte zu durchsuchen.

"In Zeiten wie diesen kann sich kaum ein Internet-Provider gegen eine Installation von 'Carnivore' wehren", meint beispielsweise der deutsche Sicherheitsexperte Christoph Fischer von der Uni Karlsruhe.

Für die Behörden sei es "genau der richtige Zeitpunkt, um das System reinzudrücken". In der Vergangenheit hatten sich viele Firmen mit Hinweis auf den Datenschutz gegen eine flächendeckende staatliche Überwachung des E-Mail-Verkehrs gewehrt.


Die Online-Dienste AOL und Earthlink räumten unterdessen in öffentlichen Stellungnahmen ein, dass sie mit dem FBI zusammenarbeiten:

"Wir kooperieren mit dem FBI in den laufenden Ermittlungen", sagte AOL-Sprecher Nicholas Graham. Gleichzeitig dementierte der AOL-Sprecher jedoch, dass AOL die Installation von "Carnivore" erlaubt habe.

Aus Unternehmenskreisen war zu vernehmen, dass Microsofts Freemailer Hotmail schon überwacht wird. Dort konzentrieren sich die Abhörmaßnahmen auf Accounts, die den Begriff "Allah" im Namen enthalten und von denen Nachrichten auf Arabisch verschickt wurden.

 

10.09.01

Michael Jackson
King of POP - live im Internet


Michael Jackson lässt neue Single im Internet hören

39 Sekunden "You Rock My World" auf Jackson-Website


www.michaeljackson.com

Fans, die den neuen Michael-Jackson-Titel im Radio bislang verpasst haben, können dem fünf Minuten und 39 Sekunden langen Song "You Rock My World" auch im Internet lauschen. Auf seiner Website kündigt Michael Jackson zudem die Veröffentlichung seines Albums "Invincible" für den 30. Oktober an.

DVD Recording Format
weiterhin Streitpunk!


Die DVD [Digital Versatile Disk] setzt fünf Jahre nach ihrer Markteinführung ihren Siegeszug unbeirrt fort und hat sich zu einem der großen Hoffnungsträger der weltweiten Branche der Unterhaltungselektronik entwickelt.

Mit den ersten DVD-Rekordern, die Philips, Panasonic und Pioneer auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin vorgestellt haben, soll das Speichermedium auch zunehmend die alte VHS-Kassette verdrängen.

Doch die Uneinigkeit bei Geräte- und Medienherstellern über einen einheitlichen Standard könnte sich deutlich zum Nachteil für die Verbraucher auswirken.

Bei den DVD-Rekordern hat sich allerdings noch kein einheitlicher Standard durchgesetzt: die wiederbeschreibbaren DVD-RAM, DVD-RW und DVD+RW sowie die einmal beschreibbare DVD-R sorgen für Verwirrung beim Konsumenten. Nicht jedes Gerät akzeptiert jede DVD, und eine mit dem Rekorder eines Herstellers aufgenommene Scheibe lässt sich keineswegs mit jedem anderen Player abspielen.

Das DVD-RW-Format - RW steht für Rewritable, zu deutsch wieder beschreibbar - wird unter anderem von den Herstellern Pioneer, Sharp und JVC unterstützt. Panasonic setzt bei seinem neuen Videorekorder DMR-E20 dagegen auf das DVD-RAM-Format.

Eine Reihe anderer Unternehmen hat sich dagegen zu einer Allianz zusammengeschlossen, um einen einheitlichen Standard für Geräte und Medien zu entwickeln, mit dessen Hilfe der Verbraucher die DVD als universelles Speichermedium nutzen kann. Die Unternehmen Philips, Sony, HP, Mitsubishi, Ricoh, Thomson multimedia, MCC/Verbatim und Yamaha setzen mit dem von ihnen unterstützten Format DVD+RW auf Kompatiblilität sowohl der Medien als auch der Abspiel- und Aufnahmegeräte. Auch Dell, nach eigenen Angaben weltweit führender PC-Hersteller, unterstützt inzwischen das Format mit dem Pluszeichen.

Computer Literatur


Computer-literatur.de
bezeichnet sich als "Location für kostenlose Fachbücher" und bietet Anwendern ein Verzeichnis deutsch- und englischsprachiger Bücher zu Themen rund um den Computer. Unter anderem stehen Werke aus den Bereichen Programmieren, Software, Hardware, Netzwerk sowie Betriebssysteme zur Verfügung.
In der Rubrik Netzwerke finden Sie beispielsweise Literatur zu "Intranet", "Netzwerktechnik" und "Sicherheit". Wer sich für "Chatten" oder "Hacking" interessiert, sollte einen Blick in den Bereich "Allgemeine Literatur" werfen.
Ein weiterer Service: Der "Monthly Service" auf der Startseite gibt Ihnen Hinweise auf Bücher, die nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stehen.

 

 

03.09.01

DVD Recorder mit Festplatte

In der "Thomson-Halle" (Halle 21a) auf der IFA präsentierte Thomson Multimedia einen DVD+RW-Recorder, der sich bei näherer Betrachtung als Philips DVDR1000 in anderem Chassis entpuppt. Allerdings wird Thomson dieses Gerät sehr wahrscheinlich nie auf den Markt bringen. Der Grund: Man wolle abwarten, bis es möglich ist, mehr als eine Stunde DVD-nahe Videoqualität auf einer DVD+RW unterzubringen. Philips scheint sich hingegen seiner Sache sehr sicher zu sein und stellt seinen gesamten IFA-Auftritt unter das Motto DVD-Recording.
Nur der Presse und Händlern zeigt Thomson indes seine eigene Entwicklung eines DVD+RW-Recorders. Dieser enthält neben dem DVD-Brenner eine Festplatte, die für die Timeshift-Funktionen und Bearbeitungsmöglichkeiten aufgenommener Videos zuständig ist - grundsätzlich eine sinnvolle Idee, denn im Unterschied zu Panasonics DVD-RAM-Recorder, der auf dem DVD-Medium selbst Timeshift-Funktionen unterstützt, muss sich der Zuschauer in diesem Falle keine Gedanken darüber machen, ob ein Medium im Brenner liegt.
Da sich der Recorder noch im Entwicklungsstadium befindet, ist mit der Markteinführung nicht vor Mitte oder Ende nächsten Jahres zu rechnen. Auch ob derzeit von aufgedruckten Logos versprochene Features - etwa die Möglichkeit zum Abspielen von DVD-Audio und MP3 - in der endgültigen Version enthalten sein werden, bleibt abzuwarten. Neben den DVD-Recordern hat Thomson einen reinen Festplatten-Recorder mit der Bezeichnung "Unlimited Digital Recorder" (UDR) in Vorbereitung, der bereits deutlich vor dem DVD-Recorder für rund ATS 21.000.- (ca. € 1.500.-)auf den Markt kommen soll.

Napster Effekt auch für Bücher?


Der Buchbranche droht ein ähnliches Umsatz-Debakel wie der Musikindustrie. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des englischen Unternehmens Envisional. Die Forscher fanden in diversen Newsgroups und Peer-to-Peer-Diensten wie Gnutella 7267 Bücher namhafter Autoren wie Stephen King, Terry Pratchet oder J.K. Rowling, der Schöpferin von "Harry Potter".
Besonders beliebt seien die Bereiche Science Fiction, Fantasy und Computer-Fachbücher. Vom aktuellen King-Schocker "Dreamcatcher" wurden mehrere tausend Kopien entdeckt, von "Harry Potter" sind mehrere hundert illegale Exemplare im Umlauf.
Die illegalen Kopien werden auf zwei Wegen angefertigt: Beim ersten handelt es sich um gecrackte E-Books, deren Kopierschutz ausgehebelt wurde. Der zweite, häufigere Weg ist relativ simpel. Hier werden die Werke lediglich eingescannt und als Plain-Text, oder aufbereitet für den Adobe E-book-reader beziehungsweise den Microsoft Reader angeboten.
"Das Internet wird - nach der Erfindung der Druckmaschine - die größten Auswirkungen auf die Verlagsindustrie haben."
"Der schnellste und einfachste Weg, die Piraterie zu bekämpfen, ist die Kontaktaufnahme zu den ISPs, die illegales Material hosten." Diese sollen dann den Zugang zu den Büchern sperren.


 

Suchmaschinen Test

GOOGLE als Sieger


Die Leistung der meisten Internet-Suchmaschinen lässt nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest zu wünschen übrig.

Von insgesamt 21 getesteten Suchmaschinen erhielt mit Google lediglich ein Anbieter im Test das Urteil "gut".

Sieben Anbieter waren bei der Suchleistung immerhin noch "befriedigend, alle anderen erhielten für ihre Suche nur ein "ausreichend" und zwei - netfind.aol.de und acoon.de - sogar "mangelhaft".
Allen Suchmaschinen wurden laut "test" zehn identische Anfragen gestellt. Bewertet wurden jeweils die ersten zehn Treffer.

Doch bei den meisten Suchmaschinen gleicht die Suche den Testern zufolge "einem Stochern im Nebel": Mehr als die Hälfte der bewerteten Treffer hatte demnach nichts mit dem gesuchten Thema zu tun, oder die Dokumente waren nicht vorhanden.

Momentan ist eindeutig Google der allgemeine Suchmaschinen-Liebling: Die Suchergebnisse werden allseits gelobt, das spartanische Design ist vorbildhaft und sogar Googles Geschäftspraktiken werden von Nutzern, Konsumentenschützern und der Presse postiv bewertet.Während Google damit wohl seinen Zenit an Popularität erreicht hat, machen eine Reihe von neuen Suchmaschinen Nachfolgeransprüche geltend: Teoma, Wisenut, Meta-Suchmaschinen wie Vivismo und Locations-based-Services sowohl für mobile Anwendungen wie auch für Web-Sites.

 

 

 

AUGUST 01

27.08.01

MUSIK Suchmaschine


Die Phonographische Wirtschaft präsentiert auf der Popkomm ihr neues Angebot Musicline. Dort findet sich eine Datenbank voller Song-Informationen, die nach Titel, Interpret oder Album durchsucht werden kann sowie bunt aufbereitete News um Stars und Sternchen.
"Es ist das erste Angebot dieser Art weltweit", sagte Peter Zombik, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft, auf der Musikmesse in Köln, wo der Service gestartet wurde. Informationen über etwa 150.000 Platten und Videos sind laut Zombik momentan in der Datenbank vorhanden; 1,7 Millionen Musikdateien stehen bereit, damit die Surfer in die Songs ihrer Stars reinhören können. Musicline sei damit die zentrale Plattform der deutschen Plattenindustrie im Internet. Derzeit sind 121 Plattenfirmen beteiligt, die ihre Bestände und Neuveröffentlichungen sowie Informationen über Künstler an dieses Angebot weitergeben. Damit sei fast das gesamte in Deutschland erhältliche Musikangebot abrufbar. In Zukunft sei auch daran gedacht, Auszüge aus Musikvideos aufzunehmen.
Musicline werde jedoch keine CDs verkaufen oder Downloads von Musikdateien anbieten. Dafür seien Kooperationen mit Händlern geplant, so dass Interessierte über Musicline ihre gewünschte CD suchen und finden und dann per Link bei einem Händler bestellen oder bei einem Internetanbieter herunterladen können.

50 Zoll Heimkino


Pioneer hat auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin einen 50-Zoll Plasmabildschirm für den Heim-Gebrauch vorgestellt.

Der PDP-503HDE ist nach Angaben des japanischen Elektronikkonzerns das derzeit größte verfügbare Plasma TV-Display für den privaten Nutzer. Das Modell soll zusammen mit einem 42-Zoll-Plasmabildschirm Anfang kommenden Jahres auf den Markt kommen.

Das Plasma-Display liefert Pioneer mit einem separaten Media-Receiver, der über einen integrierten Analog-Tuner verfügt. Der Tuner bietet terrestrischen Empfang wie herkömmliche TV-Tuner. Zusätzlich bietet der Receiver Anschlussmöglichkeiten für Set-Top-Boxen, Satelliten- und Kabelempfang, DVD-Video, VCR, digitale Video-Camcorder, digitale Kameras und Spielekonsolen.

Camera mit 5 Megapixeln


Die Sony Cybershot DSC-F707 bietet eine Auflösung von 5 Megapixeln und wendet sich an den ambitionierten Hobby-Fotografen. Das optische 5fach Zoom stammt von Carl Zeiss, - 38 bis 190 mm bei Kleinbild, Lichstärke 1:2,0 - 2,4.

Die Kamera sieht mit Hilfe von Infrarot-Licht auch in der Nacht, der Fotograf kann sie wie ein Nachsichtgerät nutzen und so auch unter schlechtesten Lichtverhältnissen Details erkennen - im elektronischen Sucher und auf dem Farbdisplay.

Bei der Foto-Aufnahme sorgt ein Vorblitz für die korrekte Belichtung. Schaltet man die Kamera in den MPEG-Filmmodus (max. 16,6 Bilder pro Sekunde), werden Aufnahmen über die Nightshotfunktion aufgehellt.

Für Nachtaufnahmen ist die DSC-F707 zusätzlich mit einer neuen "Slow Shutter"-Funktion ausgestattet. Sie reduziert das unter schlechten Lichtbedingungen und bei längeren Belichtungszeiten auftretende Bildrauschen.

Der mitgelieferte Lithium-Ionen-Akku reicht laut Sony für einen Dauereinsatzt von bis zu 2,5 Stunden. Für die Bildkontrolle stehen ein elektronischer Sucher mit 180.000 Pixeln und ein 4,6 Zentimeter breites Farb-Display auf der Rückseite zur Verfügung. Die Kamera wird mit einem Memorystick (16-MByte), Akku, Ladeadapter, USB/AV-Kabel sowie mit einer Software von MGI für die Foto- und Videobearbeitung ausgeliefert.

 

 

20.08.01

ONLINE Briefmarke kommt!


Die österreichische Post arbeitet mit Hochdruck an einem elektronischen Wertzeichen, das laut Johannes Angerer von der Pressestelle der Post im Jahr 2002 auf den Markt kommen soll.

Der Nutzer zahlt dabei auf ein elektronisches Konto ein, über das Portowerte gekauft werden können. Eine spezielle Hardware-Ausrüstung ist dafür nicht erforderlich, lediglich ein Internet-Anschluss und die entsprechende Software.

Frankiert werden die Sendungen in der Praxis via Microsoft Word. Ein handelsüblicher Drucker erledigt dann die Arbeit, die bisher noch meist von Hand verrichtet wird.

 

Handy als Übersetzer


Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz [DFKI] in Saarbrücken hat in Seattle ein Sprachsystem vorgestellt, das gesprochene Worte fast simultan übersetzt.

Das Übersetzungssystem "Verbmobil" wird für eine Anfrage angerufen und wandelt die gesprochene Sprache innerhalb von Millisekunden um. Bisher versteht es Deutsch, Englisch, Japanisch und Chinesisch, berichtet das Magazin "New Scientist".

"Es hat eine Genauigkeit von etwa 90 Prozent. Wir haben es mit 25.000 Übersetzungsanfragen getestet", erläutert Wolfgang Wahlster vom DFKI.
"Verbmobil" ist ein langfristig angelegtes, interdisziplinäres Leitprojekt im Bereich der Sprachtechnologie. Das Verbmobil-System erkennt gesprochene Spontansprache, analysiert die Eingabe, übersetzt sie in eine Fremdsprache, erzeugt einen Satz und spricht ihn aus. Für ausgewählte Themenbereiche [z.B. Terminverhandlung, Reiseplanung, Fernwartung] soll Verbmobil Übersetzungshilfe in Gesprächssituationen mit ausländischen Partnern leisten.

Mit den Prototypen kann nun ein deutschsprachiger Tourist in einem Restaurant in Tokio die Fragen des Kellners direkt per Handy zum Verbmobil-System übermitteln. Auf Wunsch übersetzt es die Bestellung, die auf Deutsch geäußert wird, weiter ins Japanische.

Störende Umgebungsgeräusche werden von Verbmobil dann herausgefiltert, sobald sie keinen Sinn für den gesprochenen Satz ergeben.

Neuer Supercomputer


Der schnellste Computer der Welt ist kürzlich im US-Forschungslabor Lawrence Livermore [Kalifornien] ans Netz gegangen.

Das berichtete der Hersteller des Supercomputers, die Firma IBM. Mit "ASCI White" wollen die Wissenschaftler Atomexplosionen simulieren, um das Altern von Nuklearwaffen zu überprüfen. Die Kosten des Rechners: 110 Millionen USD.

Der Computer in der Größe von zwei Basketballfeldern erreicht eine Geschwindigkeit von 12,3 Billionen Rechenschritten in der Sekunde. Ein Mensch mit einem Taschenrechner bräuchte für die gleiche Anzahl zehn Millionen Jahre. "ASCI White" ist somit schneller als alle drei nachfolgenden Rechner in der Weltrangliste der Supercomputer zusammen. ASCI White benötigt 1,2 Megawatt Strom. Beim Plattenplatz müssen 84 Terabyte reichen.

 

13.08.01

Napster -
Musiktausch
um $5


Nutzer der Musiktauschbörse Napster sollen künftig fünf USD (80 ATS) pro Monat zahlen.

Das sagte der neue Chef des bisher kostenlosen Online-Angebots, Konrad Hilbers, in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit dem Magazin "stern". Die Gebühr sei notwendig, um die Urheberrechte von Musikern zu bezahlen.

Ansonsten bleibe bei Napster "im Prinzip" aber alles wie bisher, sagte Hilbers. Die Napster-Kunden könnten weiterhin ihre eigenen CDs über ihre Rechner anderen Musikfans zur Verfügung stellen. Während Napster früher bis zu 70 Millionen Nutzer gehabt habe, könnten mit dem kostenpflichtigen Dienst "schon wenige hundert Teilnehmer ein attraktives Angebot ermöglichen".

Starttermin 1. Juli verschoben
Hilbers war Ende Juli von Bertelsmann zu Napster gewechselt. Der Gütersloher Konzern will Napster in einen kostenpflichtigen Abo-Dienst umwandeln.

Bertelsmann-Chef Thomas Middelhoff hatte ursprünglich den 1. Juli als Starttermin genannt, musste diesen aber wegen der seit Monaten andauernden juristischen Auseinandersetzungen von Napster mit der Musikindustrie aufgeben.

Lord of the Rings


Die Fantasie-Trilogie von J.R.R. Tolkien ist als Buch Kult. Und auch der Film verspricht Erlebniskino vom Feinsten. Im Dezember kommt der erste Teil in die Lichtspielhäuser und verspricht, zum "Kinoereignis des 21. Jahrhunderts" zu werden.
Vor wenigen Monaten schloss der neuseeländische Regisseur Peter Jackson die letzten Dreharbeiten zu "Der Herr der Ringe" ab. "The Fellowship of the Ring" (Deutsch: "Die Gefährten"), Teil eins der aufwändig umgesetzten Trilogie von J.R.R. Tolkien, soll pünktlich zur Weihnachtszeit am 19. Dezember zu sehen sein. Doch schon jetzt gibt es zahlreiche Fanseiten mit Bildern, Videos und vielen Informationen zu dem Fantasie-Epos.
Kinostart der Teile von "Lord of the Rings":
· Die Gefährten: 19. Dezember
· Die Zwei Türme: Weihnachten 2002
· Die Rückkehr des Königs: Weihnachten 2003
Damit Sie nicht so lange warten müssen, haben wir ein Fantasie-Paket zusammengestellt mit Filmfotos, dem US-Trailer und einem Bildschirmschoner.
Erste Bilder zum Film
US-Version I des Kinotrailers, Full Screen
US-Version II des Kinotrailers, Quarter Screen
Bildschirmschoner

 

Streit um
Internet Apotheke


Der Streit um den grenzüberschreitenden Vertrieb von Medikamenten per Internet wird den Europäischen Gerichtshof beschäftigen. Das Landgericht Frankfurt legte das Rechtsproblem am Freitag dem höchsten europäischen Gericht zur Klärung vor. Das Verfahren um eine Klage des Deutschen Apotheker-Verbandes gegen die niederländische Internet-Apotheke DocMorris setzte das Gericht bis zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes aus.

Die interne Datenübertragung würde nicht mehr durch herkömmliche Verdrahtungen gebremst, so Sakasi weiter.

Fujitsu will erste serienreife Geräte im Jahr 2003 vorstellen.

Das derzeit für deutsche Kunden verbotene Angebot der Internet- Apotheke umfasst nach deren Angaben rund 2000 teils verschreibungspflichtige, teils rezeptfreie Medikamente. Dazu gehören auch Präparate, die in Deutschland nicht zugelassen sind, aber in Holland oder anderen europäischen Ländern. Bestellt wird über das Internet, wobei im Falle von verschreibungspflichtigen Medikamenten ein gültiges Rezept an DocMorris übermittelt werden muss. Die Medikamente werden dann von Kurierdiensten ausgeliefert. Das Angebot von DocMorris war für deutsche Kunden ungewöhnlich preisgünstig, weil die niederländische Apotheke nicht an deutsche Festpreisregelungen für Medikamente gebunden ist.

 

 

06.08.01

Schachweltmeister

GEGEN

Schachprogramm


Das Schachprogramm Deep Fritz und Schachweltmeister Wladimir Kramnik treffen einander im Oktober im Emirat Bahrain zum Finale des Man-vs-Machine-Wettkampfes.

Deep Fritz hat sich durch einen Sieg gegen das Schachprogramm Deep Junior dafür qualifiziert.

Der Emir von Bahrain steuert ein Preisgeld in Höhe von einer Million USD bei. Gewinnt Deep Fritz, so gibt es 400.000 USD für den Hersteller ChessBase.
Auch Maschinen waren Fritz als Gegner bisher nicht gewachsen. Deep Blue etwa, der legendäre IBM-Schachcomputer, der Kasparow 1997 besiegte, war gegen Fritz machtlos. Deep Junior, den letzten Gegner vor dem Finale, besiegte Deep Fritz im Spiel über 25 Partien. Deep Fritz und Deep Junior liefen beim Wettkampf jeweils auf identischen Dual-Prozessor-Maschinen [Pentium III, 900 MHz].

Programmiert wurde Deep Fritz vom Niederländer Frans Morsch und dem Deutschen Mathias Feist. Für den Wettkampf in Bahrain wurde das Programm noch einmal aufgemöbelt. Mehr als sechs Millionen Züge soll es pro Sekunde analysieren können.

Wladimir Kramnik [26] kann ebenfalls eine beeindruckende Bilanz vorweisen. Der ehemalige Schüler von Weltmeister Kasparow schlug im vergangenen Jahr nicht nur seinen Meister vernichtend, er verlor auch keine der letzten 80 Partien.

In Schachkreisen wird Kramnik wegen seiner Nervenstärke "Mr. Iceberg" genannt. Bis zu zehn Stunden trainiert der Meister pro Tag und analysiert rund 10.000 Partien pro Monat.

Von den analytischen Fähigkeiten von Deep Fritz zeigte er sich trotzdem überrascht: "Sechs Millionen Züge pro Sekunde? Ich schaffe gerade mal einen."

Kopierschutz für Audio CD`s

Die Versuche der Musikindustrie, Audio-CDs mit einem Kopierschutz zu versehen und so digitale Kopien einzuschränken oder unmöglich zu machen, wird immer mehr zur Farce.

Nachdem letzte Woche bekannt wurde, dass sich die Macrovisons-Technologie "SAFEAUDIO" relativ problemlos umgehen lässt, berichtet die Musikzeitschrift "De:Bug" in ihrer kommenden Ausgabe, dass dies für auch "Key2Audio" der Sony-Tochter DADC gilt.

Anfang Juli hatte diese Technologie einiges Aufsehen erregt, als Kurt Thielen, Chef der Kölner Plattenfirma Zomba, bekannt gab, dass sein Unternehmen nur noch kopiergeschützte CDs auf den Markt bringen werde, die auf PCs nicht mehr abspielbar sein sollten.

Zu den ersten ausgelieferten Zomba-Platten mit Key2Audio gehören die neue Single und das neue Album von "NSYNC".

Werden PDA`s noch kleiner?


Fujitsu hat nach eigenen Angaben eine neue Fertigungsmethode für TFTs [Thin Film Transistor] entwickelt.

Damit soll es möglich sein, einen kompletten PDA auf eine Glasscheibe zu bauen.

Dabei werden alle nötigen Komponenten wie Transistoren, Prozessor und Chips direkt auf das LC-Display montiert.Die Handhelds werden dadurch nicht nur kleiner, sondern auch schneller, so Fujitsu-Ingenieur Nobuo Sakasi.

Die interne Datenübertragung würde nicht mehr durch herkömmliche Verdrahtungen gebremst, so Sakasi weiter.

Fujitsu will erste serienreife Geräte im Jahr 2003 vorstellen.

 

 

JULI 01

30.07.01

DVD gleichzeitig aufnehmen
und abspielen



Mit dem DVD-Videorecorder "DMR-E20" von Matsushita/Panasonic lässt sich erstmals gleichzeitig eine neue Aufnahme speichern, während sich der Zuschauer eine alte Aufzeichnung ansieht. Grundlage dafür ist laut Matsushita eine hohe Datentransferrate von 22,16 MBit/s.

Beim gleichzeitigen Abspielen und Aufnehmen auf einer DVD springt der Laser sehr schnell zwischen Lese- und Schreibmodus zwischen den Bereichen auf der DVD hin und her.

Mit diesem "Time-Slip-Verfahren" lässt sich auch eine aktuelle Aufnahme zeitversetzt aufnehmen und abspielen. Auf dem japanischen Markt wird das Gerät ab Sommer dieses Jahres zu einem Preis von rund 1.300 Euro angeboten.

Aufzeichnungen von maximal bis zu zwölf Stunden Länge sollen auf einer DVD-RAM-Disk mit 9,4 GB Platz finden. Durch die optische Speichertechnik lässt sich eine DVD-RAM-Disk bis zu 100.000 Mal wieder beschreiben. Für die Aufnahme kann der Nutzer zwischen vier verschiedenen Qualitätsstufen wählen. Das Gerät wird in Europa auf der Internationalen Funkausstellung [IFA, 25. August bis 2. September] in Berlin vorgestellt.

GPRS zu teuer?

Eine aktuelle Studie des US-Beratungsunternehmens Yankee Group befindet, dass die auf der heruntergeladenen Datenmenge basierenden Preise für GPRS für die Kundenbedürfnisse zu hoch sind.

Die Netzbetreiber würden damit keinen Massenmarkt erreichen.

Die Erhebung stützt sich dabei auf die aktuellen GPRS-Abrechunungsmodi inklusive SMS und WAP der europäischen Provider.

Für die Konsumenten betrage derzeit der durchschnittliche Preis für 10 MB an Daten 193 Euro, während für 100 MB bereits 1709 Euro zu zahlen sind.

Hinzu kommen noch im Schnitt 30 Euro an GPRS-Grundgebühren.

Im Vergleich dazu liege die Monatspauschale für i-mode in Japan bei lediglich 3,16 Euro im Monat.


Durschnittlich 262 Euro für 100 MB
Bei einer Monatspauschale fielen durchschnittlich rund 262 Euro für 100 MB an, allerdings müssten die Kosten für die Downloadzeit hinzugerechnet werden.

 

 

23.07.01

Firewire beliebter als USB 2.0


Das US-Halbleiterunternehmen Agere zieht sich aus dem Markt für USB-2.0-Chips zurück.

Die ehemalige Mikroelektronik-Sparte von Lucent setzt stattdessen auf die Entwicklung von Chips für den FireWire-Nachfolger IEEE 1394b.

Das Unternehmen sieht anscheinend im schnelleren Nachfolger 1394b der FireWire-Schnittstelle für den Anschluss externer Geräte an den PC ein größeres Potenzial.

FireWire wurde von Apple entwickelt und hat unter dem Namen i.Link auch Einzug in Sonys Consumer-Geräte und zahlreiche Notebooks gefunden. Die Schnittstelle liefert aktuell Datenraten von bis zu 400 Megabit/Sekunde.


... bald mit 3.200 Megabit/Sekunde
Der Nachfolger IEEE 1394b hingegen soll 3,2 GBit/s und eine maximale Leitungslänge von bis zu 100 Metern bei optischer Übertragung bieten. Der neue Standard erfordert allerdings neue Steckverbinder und Kabel.

Demgegenüber sind USB-Systeme leichter zu handhaben, da die bisher genutzten Stecker und Kabel auch zu USB-2.0-Systemen kompatibel sind. Bei der Datenrate sieht es anders aus. USB 1.x liegt mit maximal zwölf MBit/s klar hinter FireWire. USB 2.0 übertrifft mit Datenraten von bis zu 480 MBit/s zwar den derzeitigen FireWire-Standard, kann aber mit IEEE 1394b nicht mithalten.


Kaum USB-2.0-Produkte
Für USB 2.0 gibt es derzeit kaum serienreife Hardware-Produkte. Bisher sind lediglich Controller von Cypress und ein Host-Adapter von Adaptec auf dem Markt. Auch Microsofts neues Betriebssystem Windows XP unterstützt USB 2.0 noch nicht.

Achtung - Domainabrechnungen getürkt!

Vor betrügerischen Gebühren-Forderungen zur Freischaltung von Domains hat der Fachverband Medienberater Deutschland gewarnt.

Domain-Besitzer hätten amtlich aussehende Zahlungsanweisungen einer "Zentrale zur Registrierung Deutscher Web-Domains" [ZRW] erhalten. Darin werden die Netzkunden aufgefordert, umgerechnet 189 Euro zu zahlen, weil sonst ihre Adresse "nicht online geschalten" werde.

Nur Denic darf in Deutschland kassieren und nur NIC in Österreich.
"Die ZRW besitzt keinerlei Rechte zur Domainfreischaltung oder - verwaltung", betonte der Fachverband. Dieses Recht habe nur die Domain Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft [Denic] in Frankfurt. Sie vergibt zentral alle Netzadressen mit der Endung ".de".


Die Denic hat bereits selbst zwei Mal vor den dubiosen Zahlungsaufforderungen gewarnt. Im ersten Fall hieß die Firma "Deutsche Domain-Verwaltung" [DDV] und verlangte 137 Euro für die angebliche Freischaltung einer Adresse.

"Wer nicht bezahlt, bringt seine registrierte Domain weder in Gefahr noch ändert sich irgendetwas an deren Erreichbarkeit", betonte die Denic.

Unter Umständen handle es sich um ein freiwilliges Angebot zum Eintrag in eine Link-Liste, das absichtlich irreführend gestaltet sei.

Umberto Eco`s neuer Roman


Umberto Ecos neuer Roman wird in Auszügen vorab im Internet präsentiert. Zwei Kapitel des Buches "Baudolino" sind von heute an auf der Website des deutschen Online-Buchhändlers Booxtra zu lesen.

Im September kommt das 500 Seiten starke Buch [Hanser Verlag] des italienischen Autors dann in den Handel.

Mehr als 20 Jahre nach dem Erfolgsroman "Der Name der Rose" [1980] befasst sich Eco den Angaben zufolge wieder mit einem rein historischen Stoff: Baudolino, ein Bauernsohn aus Piemont, begegnet in der Zeit der Kreuzzüge Kaiser Friedrich I. Babarossa und wird dessen Adoptivsohn.

Im Juni 2000 hat Booxtra bereits fünf Aufsätze des italienischen Romanautors und Wissenschaftlers Eco in deutscher Übersetzung als elektronisches Buch veröffentlicht.

Die kurzen "Geschichten für Bildschirmliebhaber" beschäftigen sich unter anderem mit Hypertext und Literatur oder einem "neuen Heiligen Krieg: Mac gegen DOS".


Kleine Glossen und Essays
Es sind kleine Glossen und Essays, die Umberto Eco in den Jahren 1990 bis 1999 in einer zunächst wöchentlichen, dann 14-tägigen Kolumne für den italienischen "Espresso" verfasst hat. Das E-Book ist 21 Seiten lang, 75 KB groß und kostet etwa 35 ATS.

 

16.07.01

DVD ersetzt Video


Philips hat einen DVD-Recorder für die Internationale Funkausstellung [IFA] 2001 in Berlin angekündigt. Mit dem DVDR 1000 soll es künftig möglich sein, Fernsehsendungen oder eigene Camcorder- Aufnahmen auf eine DVD+RW [Rewritable] aufzunehmen.

Das Gerät soll mit aktuellen sowie künftigen DVD-Video-Abspielgeräten und DVD-ROM-Geräten kompatibel sein.

Mitschnitte von TV-Übertragungen
Szenen einer Aufnahme lassen sich aus- oder abwählen und auf einer Disc speichern. Dadurch können Mitschnitte von TV-Übertragungen angefertigt und eine eigene Programmbibliothek eingerichtet werden.

Auch Aufnahmen von Camcordern lassen sich bearbeiten, um auf bestimmte Szenen direkt zugreifen zu können. Der Inhalt der aufgenommenen DVD kann auf einem PC mit DVD+RW Laufwerk und mit Hilfe entsprechender Software weiter bearbeitet werden. Der DVDR 1000 ist ab August für rund ATS 27.000.- erhältlich.

Nierentransplantation
LIVE im Internet

 


Das Transplantationszentrum Stuttgart will in der übernächsten Woche eine Nierenverpflanzung "vom lebenden Spender" live im Internet übertragen. Das teilt der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz (BGV) in Bonn mit. Nach Angaben des BGV handelt es sich um die erste Live-Übertragung einer solchen Operation. Ziel sei es, Ärzten, Medizinstudenten und Laien eine Beobachtung der Transplantations-techniken zu ermöglichen. Zudem soll die Aktion am 24. Juli ab 16.00 Uhr dabei helfen, die Möglichkeit der Nierentransplantation bekannter zu machen. Pro Jahr werden dem BGV zufolge in Deutschland etwa 2000 Nieren transplantiert. Dieser Zahl steht eine Warteliste von etwa 12.000 Nierenpatienten gegenüber. Im Schnitt warte ein Patient sechs Jahre lang auf eine Spenderniere.

Nationalbibliothek ONLINE


1,5 Millionen Bildobjekte des digitalen Bildarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek [ÖNB] können nun auch im Internet per Stichwortsuche abgerufen und bestellt werden.

Die Online-Anbindung des Bildarchivs, die heute präsentiert wurde, sei ein "Meilenstein", mit dem die Nationalbibliothek "europaweit eine führende Rolle einnimmt", so Generaldirektorin Johanna Rachinger.
Prinzip der "On-demand-Digitalisierung"
Die Datensätze sind in einem digitalen Zettelkatalog erfasst, bei dem die originalen Katalogzettel eingescannt und mit allgemeinen Schlagwörtern versehen wurden, die durch eine Datenbankanbindung online durchsucht werden können. In nur sechs Monaten wurden, bei einem Tagesschnitt von 3.500 Eingaben, die Datensätze eingegeben, nachdem zuvor der Zettelkatalog "ein halbes Jahr analysiert" worden war. Die Bilder selbst werden nach erstmaliger [kostenpflichtiger] Bestellung eingescannt und sind [erst] danach für jeden online einsehbar - Petschar spricht von "On-demand-Digitalisierung".
Digitales Bildarchiv der ÖNB im Internet

 

 

09.07.01

Funk-Chip im Papier


Der japanische Elektronikkonzern Hitachi hat einen winzigen RFID-Chip [Radio-Frequency Identification] namens "Meu" entwickelt, der sich in Papier integrieren lässt.

Auf diese Weise könne "Meu" nach Angaben des Herstellers u.a. zur Echtheitsprüfung von Geldscheinen und Dokumenten verwendet werden.

Der quadratische Chip hat eine Seitenlänge von nur 0,4 Millimetern und kann in einem ROM von 128 MBit ID-Codes und andere Sicherheitsinformationen speichern.

"Meu" wartet ferner mit einer drahtlosen Funktechnik im 2,45-GHz-Band und einer Reichweite von etwa 30 Zentimetern auf.

Integriert man den Chip in Geldscheine oder Dokumente, kann man deren Echtheit laut Hitachi mit einem speziellen Lesegerät überprüfen. Da sich der Chip drahtlos mit dem Internet verbinden lässt, seien Banken zudem in der Lage, die Geldzirkulation zu verfolgen.
Ab 2002 zu haben
Eingebettet in andere Produkte könne man mit dem Chip auch gestohlene Gegenstände aufspüren, so Hitachi.

Für die Entwicklung und Vermarktung des Chips gründet der japanische Konzern zum 1. Juli ein eigenes Tochterunternehmen namens Meu Solutions.

Erste Muster des Mini-Chips sollen im Herbst dieses Jahres fertig sein. Im Frühjahr 2002 plant das Unternehmen den kommerziellen Marktstart

Napster offline??

 


Nachdem Napster unlängst eingestehen musste, dass schon der Einsatz der letzten Filtertechnologie zu einer "kurzfristigen, aber dramatischen Verringerung" der zum Tausch angebotenen Stücke geführt hat, ist das Unternehmen jetzt dabei, aus dem "kurzfristigen" einen dauerhaften Zustand zu machen.

Napster hat den Dateitransfer über sein MP3-Netzwerk vorübergehend unterbrochen. Ursache ist eine Umstellung der Datenbank auf das neue Identifikationssystem.

Das Unternehmen gab bekannt, dass alle alten Client-Versionen nicht mehr funktionieren. Nur mit Napster 2.0 Beta 10.3 für Windows und Napster 1.0 Beta 2 für das Mac-OS sei nach der Umstellung der Datenbanken ein Zugriff möglich.

Der alternative Zugriff via Napigator ist übrigens mit dem neuen Napster-Client nicht mehr möglich.

Da belibt momentan nur der Umstieg auf Alternativprogramme wie LimeWire, BearShare, Morpheus etc.

Hotels mit kostenlosem Internetzugang?


Das Berliner Hotel Gates bietet seinen Gästen einen bislang ungewöhnlichen Service an. Alle 72 Zimmer sind über eine 2,3-MBit-Standleitung mit dem Internet verbunden. Zusätzlich steht auf jedem Zimmer ein PC mit 700 MHz (AMD) sowie ein 15 Zoll TFT-Flachbildschirm. Vorinstalliert sind das aktuelle Windows und Office 2000. Im Unterschied zu anderen Hotels ist der Preis für das Surfen bereits in den Kosten der Einzel- und auch Doppelzimmer enthalten. Das Hotel verlangt zwischen 85 und 155 Euro für ein Einzelzimmer sowie zwischen 120 und 200 Euro pro Doppelzimmer.
Jürgen Urban, Direktor des Hotels, gab sich gegenüber heise online euphorisch: "Wir sind auf das Hotel besonders stolz. Unser Geschäftsführer Abraham Rosenthal hat allein 250.000 Euro der 3,5 Millionen Euro Umbaukosten in den Aufbau der IT-Infrastruktur und in die Anschaffung der PCs investiert. Sein Ziel war es, dass jeder Gast bei uns seine E-Mails abrufen, Vorträge am PC vorbereiten oder einfach nur surfen kann." Um einem Missbrauch der Internet-Verbindung vorzubeugen, wurden alle Disketten-Laufwerke aus den Computern ausgebaut. "Gäste, die Dateien aus dem Netz mit nach Hause nehmen möchten, können sich diese an der Rezeption auf eine CD brennen lassen. Je Rohling verlangen wir dafür zehn Euro", erklärte Urban weiter.
Der Hotel-Direktor ist bereits wenige Tage nach der Neueröffnung des ehemaligen Windsor-Hotels mit der Resonanz der Gäste zufrieden. Zukünftig will das Hotel seinen Gästen die Dienste eines Surftrainers anbieten. Dieser soll insbesondere Anfängern den Umgang mit dem Internet erklären.

 

 

02.07.01

Google - beste Suchmaschine


Die Suchmaschine www.google.de wurde in den letzten Tests renommierter Zeitschriften als beste Suchmaschine ausgezeichnet. Nach der Erweiterung der beliebten Suchmaschine um ein Übersetzungsmodul kann man jetzt auch Bilder mit Google suchen.

Die Bildersuche zeigt einen kleinen Teil des Textes der Originalseite an, zusammen mit einem Icon des gefundenen Bildes. Zusätzlich versucht die Suchmaschine Bilder auszufiltern, die nicht jugendfrei sind.

Die Bildersuche ist bei Google derzeit nur in der englischen Version verfügbar. Benutzer, die Google in ihrer Landessprache einsetzen, müssen auf Englisch umstellen, wenn sie die Bildersuche nutzen wollen.

144GB Festplatte

 


Maxtor hat bekannt gegeben, dass Compaq, Microsoft und VIA Technologies die "Big Drive"-Initiative von Maxtor unterstützen werden. Maxtor hat unter dieser Bezeichnung zur Erweiterung des ATA/ATAPI-6-Standards beigetragen.

Kern der Erweiterung ist eine erweiterte Adressierung der Datenblöcke auf der Festplatte. Mit der herkömmlichen 28 Bit breiten Adressierung sind Festplatten bis zu einer Kapazität von 137 GByte möglich.

Die abwärtskompatible Erweiterung auf 48 Bit Adressbreite ermöglicht Festplatten bis zu einer Kapazität von 144 Petabyte oder 144.000 Gigabyte. Maxtor merkt an, dass diese Kapazität etwa 120 Millionen Büchern entspräche. Das wäre etwa die Menge an Daten, die seit der Erfindung der Schrift verfasst worden sei.

Obwohl damit die Hindernisse für (IDE-) Festplatten über 137 GByte - gegen Ende des Jahres soll es schon bedeutend größere Festplatten geben - aus dem Weg geräumt sind, droht schon wieder Unheil: Betriebssysteme adressieren allesamt nur 32 Bit breit und begrenzen die Festplatten-Kapazität bei spätestens 2,2 Terabyte oder 2.200 Gigabyte. Dieses Problem steht - laut Maxtor und gängigen Prognosen - etwa im Jahr 2004 ins Haus.

 

SHDSL nach ADSL?

Die Internationale Telekommu-nikationsunion [ITU] hat einen neuen weltweiten Standard für die digitale Datenübertragung über eine normale Telefonleitung verabschiedet: die "Single-Pair High-Speed Digital Subscriber Line", kurz SHDSL.
SHDSL bietet einen schnellen Internet-Zugang mit einer Geschwindigkeit bis zu 2,3 MBit pro Sekunde [MBit/s], bei einer Bündelung von zwei Telefonleitungen sind sogar 4,6 MBit/s möglich. Und das in beiden Richtungen, sowohl beim Herunterladen von Daten aus dem Internet als auch beim Upload, dem Verschicken von Daten.

Wann SHDSL bei uns zur Verfügung steht wurde noch nicht verlautbart.

 

 

JUNI 01

25.06.01

SMS goes Multimedia


Führende Unternehmen im Bereich der drahtlosen Kommunikation haben eine Initiative zur Entwicklung von Multimedia Messaging Services [MMS] ins Leben gerufen.

Die beteiligten Firmen CMG, Comverse, Ericsson, Logica, Motorola, Nokia und Siemens haben sich zum Ziel gesetzt, "den Weltmarkt für MMS rasch zu erschließen".

MMS soll es ermöglichen, herkömmliche Textnachrichten einfach mit Audio- und Videodateien sowie Bildern zu verknüpfen.

Die Unternehmen erwarten sich, dass multimediale Inhalte vor allem durch UMTS forciert werden und so maßgeblich zum Erfolg für Netzbetreiber beitragen könnten.

MMS soll zum Standardformat für die Kommunikation zwischen Handynutzer und Handynutzer werden und wird sowohl vom UMTS-Forum 3GPP als auch vom WAP-Forum als Standard unterstützt.

 

Lufthansa bringt Internet
ins Flugzeug

 


Die Deutsche Lufthansa will in Zusammenarbeit mit dem Flugzeughersteller Boeing ihren Kunden auf Langstreckenflügen künftig einen Internet-Zugang anbieten.

Eine entsprechende Übereinkunft unterzeichneten Vertreter beider Unternehmen am Sonntag auf der Luftfahrtmesse in Paris.
Bereits im kommenden Jahr solle eine erste Maschine des Typs Boeing 747 mit dem System ausgerüstet werden, teilte die Lufthansa mit. Im Jahr 2003 solle das Internet dann zum regulären Angebot zählen.
"Unsere Fluggäste werden Arbeitsbedingungen vorfinden, die den bekannten Online-Anwendungen am Boden gleichwertig sind", erklärte Lufthansa-Vorstandsmitglied Wolfgang Mayrhuber.

An Bord der Maschinen soll den Angaben zufolge durch "hohe Übertragungsgeschwindigkeit" das Arbeiten im weltweiten Netz und der Versand von umfangreicheren Dateien wie Präsentationen "problemlos" möglich sein.

Besonders für Geschäftsreisende werde es wertvoll sein, mit dem eigenen Gerät vom Passagiersitz aus online Flugbuchungen und Hotelreservierungen vornehmen zu können, wirbt das Unternehmen.

 

4 Megapixel Kamera


Nach Toshiba und Sony hat jetzt auch Olympus eine 4-Megapixel-Kamera der Consumerklasse vorgestellt. Die neue Camedia C-4040 basiert auf der bekannten Olympus C-3040er-Serie und besitzt auch deren besonders lichtstarkes 3-fach-Zoom-Objektiv mit der größten Blende 1:1,8-2,6 und einem Brennweitenbereich von 35-105 mm (entspr. Kleinbild-Format). Der neue Bildaufnahme-Chip ist ein 1/1,8 Zoll großer CCD mit einer effektiven Auflösung von 2272 x 1704 Pixeln.
Gegenüber den niedriger auflösenden Schwestern zeigt sich die C-4040 leicht modellgepflegt, mit verbessertem Bedienmenü und einer Serienbildfunktion von bis zu 8 Bildern (2 B/s.) in Folge. Die USB-Schnittstellen aller C-x040-Modelle zählen zur so genannten "Mass Storage Class" - der PC erkennt die Geräte daher ohne weitere Treiber als zusätzlichen Massenspeicher.
Wer auf hohe Datenvolumina Wert legt, der kann die aufgenommenen Fotos nun auch per Interpolations-Funktion auf virtuelle 7,68 Megapixel aufblasen lassen, was zwar wenig sinnvoll ist, dem momentanen Trend zur Hochrechnung aber offenbar entgegenkommt. Neben den diversen automatischen und (teil-)manuellen Belichtungsmöglichkeiten ist noch die wahlweise manuelle Fokussierung mit Entfernungsanzeige zu erwähnen sowie die Spot-Messung sowohl der Belichtung als auch beim Autofokus.
Das Gehäuse der C-4040 blieb gegenüber der 3000er-Serie weit gehend unverändert und präsentiert sich ganz in schwarz. Neu ist indes die stabilisierende Gummiarmierung des bisher häufig als wackelig kritisierten Objektivtubus'. Die Kamera soll im Sommer auf den Markt kommen.

 

18.06.01

Pilz zerstört CD-ROM`s

Spanische Wissenschaftler haben einen Pilz entdeckt, der CD-Roms auffrißt.
In tropischen Klima zerstöre der Pilz der Art "Geotrichum" die Datenträger, teilte der Oberste spanische Wissenschaftsrat heute in Madrid mit.
Ein Experiment in Belize bei Temperaturen über 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent habe gezeigt, dass sich der Pilz von Kohlenstoff und Stickstoff aus der äußeren Schicht des Kunststoff -Überzugs der CDs ernähre und so auch die Schichten zerstöre, auf denen die Daten gespeichert werden.
Diese Erkenntnisse ließen "Zweifel an der Sicherheit der Datenträger" aufkommen, schlossen die Wissenschafter.

Jurassic Park III

 


Der dritte Teil der Dino-Saga nach dem Bestseller von Michael Crichton kommt am 2.8.2001 in die deutschen Kinos. Diesmal können sich die Zuschauer und vor allem Dr. Alan Grant (Sam Neill) auf Saurier freuen, die sich in der Luft und unter Wasser bewegen. Und diese sollen ihr neues Jagdrevier ausgerechnet in einer amerikanischen Großstadt gefunden haben.

Hier geht's zur Bildergalerie und dem Trailer.

Mikro U-Boot
im menschlichen Körper

Japanische Wissenschaftler haben einen Antrieb entwickelt, der Mikrorobotern erlauben würde, innerhalb des menschlichen Köpers zu navigieren. Kazushi Ishiyama und Kollegen konstruierten schraubenförmige, etwa acht Millimeter lange Prototypen, mit etwa einem Millimeter Durchmesser, die durch ein rotierendes, externes Magnetfeld angetrieben werden. Die Wissenschaftler beschreiben ihr Projekt in der Fachzeitschrift Sensors and Actuators A.
Die Wissenschaftler ließen die zwei Prototypen - einer war zusätzlich mit einer beheizbaren "Bohrspitze ausgestattet -- in zähem Silikon-Öl schwimmen. Umgerechnet auf die Strömungsverhältnisse in Wasser könnte nach ihrer Auffassung ein bakteriengroßes Mikro-U-Boot demnach mit einer Geschwindigkeit von einigen Millimetern pro Sekunde vorankommen. Ein solches Mikro-U-Boot könnte gezielt Medikamente in bestimmten Körperregionen deponieren oder beispielsweise Krebszellen vernichten.
Aber auch die wesentlich größeren Prototypen könnten medizinisch eingesetzt werden. Die Wissenshaftler demonstrierten, dass sich ihre Mikroschrauben auch durch biologisches Gewebe bohren können - sie könnten somit beispielsweise Katheter ersetzen.

 

11.06.01

Dünnstes Handy

Samsung hat eigenen Angaben zufolge das dünnste Handy hergestellt.

Das SPH-N2000 ist gerade 9,8 Millimeter dick und damit um einen Millimeter dünner als das C405SA-Mobiltelefon des japanischen Herstellers Sanyo. Das Mobiltelefon soll auch bereits für UMTS-Elektronik sein.

Das neue Samsung-Handy ist 111 mm lang, 44 mm breit und wiegt 74 Gramm. Zum Vergleich: Nokias 8250-Modell misst 102x45x19 mm, Ericssons T20e-Handy 101x54x28 mm.
Das Display des SPH-N2000 stellt 4 Graustufen dar und kommt mit einem Browser für den mobilen Internetzugang. Weitere Features sind eine erweiterte SMS-Funktion, Emoticons sowie ein Speicher für mehr als 1000 Telefonnummern.

Steuern ONLINE zahlen

 


Seit heute ist es möglich, seine Steuern per Internet zu bezahlen.

Das Finanzministerium hat heute das neue Bezahlsystem vorgestellt, das mithelfen soll, Rechnungen, Papier und Portokosten zu sparen.

Gemeinsam mit der PSK hat das Finanzministerium ein System entwickelt, mit dem man seine Steuern von zu Hause aus rund um die Uhr begleichen kann.
Das ganze funktioniert ähnlich wie bei einem herkömmlichen Einzugsermächtigungsverfahren. Notwendig dazu ist eine einmalige Anmeldung bei der Site www.bezahlen.at. Dort gibt man seinen Namen, seine E-Mail-Adresse und seine Steuernummer ein sowie ein persönliche Codewort.
Jeweils rechtzeitig vor Fälligwerden einer Steuerrate erhält man vom zuständigen Finanzamt eine e-mail. Damit kann man den fälligen Betrag prüfen, mit einem einfachen o.k. bestätigt man endgültig die virtuelle Steuerzahlung.

Fernsehen wird DIGITAL

Das analoge Fernsehzeitalter hat ein Ablaufdatum bekommen. Geht es nach der Beschlussfassung der deutschen Bundesregierung, so soll die analoge Verbreitung des terrestrischen Fernsehens durch die digitale Übertragung bis zum Jahr 2010 ersetzt sein.

In Finnland, Großbritannien, Schweden und Spanien sind Teile des DVB-T Netzes bereits im Regelbetrieb."Digital Video Broadcasting" ist ein Standard für die digitale Fernsehübertragung. DVB beruht hauptsächlich auf den Technologien MPEG-2 komprimierte Video-Codierung und den MPEG Layer II komprimierte Audio-Codierung. Für einen digitalen "Free to Air" Betrieb müßten die analogen Sendeanlagen mit DVB-T Sendegeräten ausgestattet werden. Die Datenübertragung bei DVB-T beträgt nach Angaben von Karl Fischer, Leiter der Sendetechnik im ORF, zwischen 5 und 31 MBit/s. Bei einer sicheren Übertragungsrate von 16 MBit/s wären auf einer Frequenzkette vier Fernsehprogramme zu übertragen, so Fischer.

 

 

04.06.01

Kreditkarten mit CHIP

Der Magnetstreifen auf Kreditkarten soll künftig durch einen Chip ersetzt werden, der schwerer von Betrügern zu entschlüsseln ist.
Die europäischen Kreditkarten-organisationen hatten schon im März angekündigt, sie wollten den wachsenden Betrug mit Chips auf den Plastikkarten eindämmen.
Meist werden die aus dem Magnetstreifen abgegriffenen Daten von der organisierten Kriminalität ins Ausland transferiert und auf Blankokarten übertragen.
Bis 2005 soll deshalb der Chip den Magnetstreifen ersetzen, hatte das Kartenunternehmen Visa angekündigt.

Napster bald kostenpflichtig

 


Zwei Wochen nach Einladung zum so genannten Beta-Test des künftig kostenpflichtigen Napster haben sich nach Angaben des Napster-Partners Bertelsmann rund 400.000 Internet-Nutzer gemeldet, die das neue Angebot ausprobieren wollen.

Der Beta-Test werde in den nächsten Wochen beginnen, so das Unternehmen. Das neue Napster-Angebot für alle Nutzer werde wie geplant am 1. Juli starten.
Die monatlichen Abonnementgebühren für unbegrenztes Herunterladen will Bertelsmann zwischen fünf und knapp zehn USD platzieren.

Begrenztes Herunterladen von Musikdateien werde zwischen knapp drei und knapp fünf USD kosten. Wie viele "Downloads" in diesem Preis enthalten sind, wollte Frank Sarfeld, Sprecher der Bertelsmann eCommerce Group [BeCG], noch nicht verraten.

Ihm zufolge entstehen noch Zusatzkosten, wenn Nutzer beispielsweise heruntergeladene Songs auf CDs brennen wollen.

UMTS Handy im Test

NTT DoCoMo hat als weltweit erster Anbieter eine Testversion der neuen UMTS-Mobilfunk-Technik veröffentlicht.

Mit der so genannten Technik der dritten Generation [3G] werden unter anderem Videokonferenzen per Handy möglich sein.
NTT DoCoMo hat als weltweit erster Anbieter eine Testversion der neuen UMTS-Mobilfunk-Technik veröffentlicht.

Mit der neuen Technik werde der Handynutzer sechs bis 40 Mal schneller als bisher ins Internet gelangen.

 

MAI 01

28.05.01

Computer "überwacht" Kinder

Die Siemens-Tochter Mobile Family Services hat zusammen mit dem GPS-Spezialisten GAP ein Service entwickelt, mit dem Eltern ihre Kinder rund um die Uhr beaufsichtigen - oder überwachen - können.

Für das "Projekt Leonie" wurden GPS-Sender und Handys in "kindgerechten" Teddys integriert. Eine Testphase von sechs Monaten mit "einer repräsentativen Auswahl von fünfzig deutschen Haushalten" wurde letzte Woche nach Angaben der Unternehmen zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten abgeschlossen.

Jetzt sollen die High-Tech-Teddys zunächst in ausgewählten deutschen Großstädten vermarktet werden.

Das Projekt besteht neben den Teddys aus einem Call-Center-Service. Anders als die Eltern, die ihre Kinder jederzeit anrufen können, haben die Kinder lediglich die Möglichkeit sich beim Call-Center zu melden. Dies geschieht einfach durch das Drücken des Sprechknopfes am Spielzeug.

Die Mitarbeiter leiten die Kinder auch nur in bestimmten, vorher definierten Fällen an die Eltern weiter, in Notfällen alarmieren sie mit genauer Ortsangabe die Polizei.

SMS explodieren!

 


Nach einem Bereicht der GSM-Association sind in den ersten drei Monaten diesen Jahres weltweit über 50 Milliarden SMS verschickt worden.

Damit werden die Voraussagen der GSM -Association, die in diesem Jahr von 200 Milliarden Nachrichten ausgehen, wahrscheinlich noch übertroffen.

In nur zwei Jahren sind die verschickten Kurznachrichten von rund einer Milliarde im April 1999 auf mehr als 16 Milliarden pro Monat im ersten Quartal diesen Jahres gestiegen.

PC als Pilzquelle?

Amerikanische Mediziner haben einen seltenen, vor allem in Krankenhäusern verbreiteten Pilz in ihren Computern gefunden, berichtet die BBC. Neben dem Aspergillus fumigatus fand das Team um Dr. Gregory Forstall vom McLaren Regional Medical Center, Michigan, noch fünf weitere Sporenarten. Die erste Kontamination sei auf der dortigen Intensivstation mit 23 Betten aufgetreten, nachdem PCs zur Überwachung der vitalen Funktionen der Patienten installiert wurden.

Beim Einschalten mancher Rechner beobachtete man einen Staubausstoß und wurde neugierig. Ein "Abstrich" vom Lüftergrill des Netzteils ergab dann verschiedene Arten von Hefepilzen und Schimmelfasern. Dr. Forstall rät nun dazu, die Rechner vor allem im Bereich der Luftaustritte regelmäßig zu desinfizieren – insbesondere beim Einsatz in Intensivstationen.

 

 

21.05.01

Konrad Zuse Jubiläum

Heute vor 60 Jahren stellte Konrad Zuse Besuchern in seiner Berliner Wohnung die Rechenmaschine Z3 vor. Unbemerkt von der Öffentlichkeit und ohne finanzielle Unterstützung hatte Zuse sich damit einen Traum erfüllt - gleichzeitig aber auch das Computerzeitalter eingeläutet.
Der Z3 gilt als erster funktionsfähiger frei programmierbarer Rechner. Die Architektur besteht aus Steuerwerk, Speicher und Rechenwerk und entspricht damit im Grundsatz der eines modernen Computers. Die Leistung des Erfinders Konrad Zuses beschränkte sich nicht auf die Hardware des Z3; neu waren auch der Einsatz des Binärsystems und die Verwendung der Schaltalgebra zur Ablaufsteuerung.
Der Original-Rechner aus dem Jahr 1941 wurde zwei Jahre später bei einem Luftangriff zerstört, konnte jedoch von Zuse nach dem Krieg aus dem Gedächtnis rekonstruiert werden. Diese Rekonstruktion des Originals zeigt das Deutsche Museum in München als Teil seiner Dauerausstellung.
Zum Jubiläum wurde nun unter der Leitung von Prof. Dr. Raul Rojas von der FU Berlin und Dr. Horst Zuse von der TU Berlin ein weiterer Nachbau des Z3 fertiggestellt. Ziel dieses Projektes war es, die Eleganz der Architektur des Z3 zu zeigen und dessen Funktionsweise deutlich zu machen. Zur Verdeutlichung des Datenstromes zwischen den Komponenten dienen Leuchtdioden. Anstelle der rund 20.000 einzelnen Leitungen des Originals wurden zwei Platinen verwendet.
Auch das Heinz Nixdorf MuseumsForum präsentiert die Leistungen Zuses in seiner Dauerausstellung. Dort ist neben einer Original Zuse Z11 aus dem Jahr 1958 auch der Nachbau eines Z3-Rechenwerks zu sehen.

Linux Web Tablett

 


Frontpath hat mit ProGear ein drahtloses Web-Device mit Cruose-CPU und Linux als Betriebssystem auf den US-Markt gebracht.
Das ProGear-Web-Device kommt mit Transmetas TM3200-Chip [400 MHz] und einem 10,4-Zoll-TFT-Touchscreen. Auflösungen bis zu 1.024 x 768 Pixeln sind auf dem XGA-Display möglich. Optional bietet Frontpath ein SVGA-Display mit 800 x 600 Punkten an.

Der Zugang zum Internet oder Intranet kann via Wireless-LAN oder sonstige Lösungen, die in den CardBus- beziehungsweise PCMCIA-Slot des Tablets passen, erfolgen. Ein USB-Port und eine IrDA-Diode vervollständigen die Anschlussmöglichkeiten.

Das Gerät läuft unter Linux mit einem 2.4er-Kernel. Als Browser kommt Netscape 4.7 zum Einsatz. Browser-Plug-ins wie der RealPlayer und Flash sind vorinstalliert.

 

Strahlengefahr bei Handys?


Wer das Mobiltelefon immer dabei hat, sollte sich vor der elektromagnetischen Strahlung in Acht nehmen. Dosiert mit dem Handy zu telefonieren, die Mobiltelefone nachts nicht am Bett liegen zu lassen und im Auto eine Freisprechanlage mit Außenantenne zu benutzen, seien einige wichtige Verhaltensregeln zum Schutz, sagte der Sprecher des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND am Samstag der Nachrichtenagentur dpa.

„Trotz der hohen Strahlenbelastung gibt es keine ausreichende Forschung“, kritisierte er. Statt Fakten gebe es nur Vermutungen über die Gefahren. So steht die von Mobilfunkanlagen oder -geräten ausgehende elektromagnetische Strahlung in dem Verdacht, das Nerven- oder Hormonsystem negativ zu beeinflussen. Schlafstörungen oder gar Krebs könnten die Folgen sein.

 

14.05.01

Dänemark legalisiert Napster

In Dänemark will der Gesetzgeber noch vor den Sommerferien das Kopieren von Musik aus dem Internet über Tauschbörsen wie Napster erlauben. Wie die Zeitung "Politiken" meldet, hat sich die Regierung eine Mehrheit für den Parlamentsentscheid gesichert.
Ein entsprechender Gesetzesentwurf liegt dem Parlament bereits vor. Kulturministerin Elsebeth Gerner Nielsen begründete die als sicher geltende Neuregelung mit der Absicht, "zeitgemäßere" Regeln zu finden. Nachdem das Gesetz in Kraft getreten ist sollen die Verbraucher auf nicht bespielte CD-Rs eine Copyright-Abgabe von vier Kronen (1,20 Mark) zahlen. Diese seit längerem bekannten Pläne hätten zu massiver Hortung von CD-Rohlingen bei den Verbrauchern geführt, berichtetePolitiken.
In Dänemark ist bisher jede Form von digitaler Musikkopie verboten. Demnach ist derzeit auch auf Minidisk- oder MP3-Player geladene Musik illegal. Sprecher der heimischen Musikindustrie wandten sich in scharfer Form gegen die Pläne. Sven Karnov, Chef des Urheberrechts-Verbandes Copy-Dan meinte: "Es wird zu unüberschaubaren Konsequenzen führen, wenn Dänen gesetzlich freie Bahn für das Laden von Musik über Dienste wie Napster bekommen."

ADSL mit 1 MBit

 


Die Kölner Q-DSL AG hat ihr DSL-Flat-Rate-Angebot auf 40 Städte in Deutschland erweitert.

Die Q-DSL-Flat-Rate kostet umgerechnet rund 800 ATS pro Monat und soll 1.024 Kilobit/Sekunde Downstream und 128 Kilobit/Sekunde Upstream bieten.

Ein ADSL-Modem sei im Preis ebenso enthalten wie eine zusätzliche Telefondose, die von der Deutschen Telekom montiert werde. Die IP-Adresse vergibt Q-DSL automatisch, Volumen- oder Zeitbeschränkungen bestehen nicht.

Leider gibt es dieses Angebot zur Zeit nur in Deutschland - mal sehen wann die Telekom Austria (sonst einer der Vorreiter von ADSL in Europa), ein entsprechendes Angebot bietet.

 

Chip Karte für Österreich

Das Land Vorarlberg möchte die Technologie der ab 2003 bundesweit vorgesehenen digitalen Bürgerkarte möglichst früh einsetzen und technologische Erfahrungen sammeln.

Um die Möglichkeiten zu erproben, wurde im Ländle deshalb als Vorgriff ein Feldversuch mit Chipkarten und elektronischen Signaturen gestartet.
Damit steht dem elektronischen Behörden- und Amtsverkehr bis hin zur Unterschrift auf Anträgen nichts mehr im Wege. Vorerst wird allerdings nur intern von allen Möglichkeiten Gebrauch gemacht.

Zu den künftigen Möglichkeiten einer modernen Verwaltung gehöre der Amtsweg via Computer, die elektronische Transaktion zwischen Bürger und Behörde.

So wie heute schon Internet-Banking selbstverständlich sei, könnten in Zukunft viele Behördenkontakte elektronisch erfolgen.

Bald werde man Antragsformulare auch ausfüllen und den Bearbeitungsstatus am Computer mitverfolgen können. Dazu sei aber Rechtssicherheit notwendig, die durch die Gleichsetzung der digitalen Unterschrift mit der physischen Unterschrift durch das Signaturgesetz rechtlich möglich wurde.

 

 

07.05.01

virtuelles Comic Hotel

Wer sich das Imperial oder Intercontinental nicht leisten kann, könnte jetzt im Habbo Hotel, einem Online-5-Sterne-Hotel, seine Nacht mit Tanzen, Reden und Trinken verbringen.

Mit eigenem Avatar, dessen Haut- und Haarfarbe sowie Kleidung man selbst definieren kann, spaziert man durch eine Comic-Welt aus süßen Charaktern und bonbonfarbenen Schauplätzen.

Neben der Erstellung von Privaträumen zur intimen Konversation im Freundeskreis oder zum Flirt stehen öffentliche Plätze wie die Lobby, die Disco-Bar "Club Slinky Helsinki" und der "Dirty Duck Pub" zum Kennenlernen und Flanieren zur Verfügung.
Schauen Sie einfach mal rein!

Internet aus der Steckdose

TIWAG bietet im Herbst an!

 


Vor gut einem Jahr hat die Tiwag das Projekt Powerline - Internet und Telefonie aus der Steckdose - das erste Mal vorgestellt. Nun sind die Feldversuche beinahe abgeschlossen. Läuft alles nach Plan, will die Tiwag noch vor Jahresende mit diesem Projekt an den Markt.

Anton Rosetti leitet das Projekt Powerline für die Tiwag. Er erklärt, was das Internet via Stromleitung alles kann: "Jede Steckdose wird so zu einem vollwertigen Telekommunikationsanschluss. Alle angeschlossenen Geräte können uneingeschränkt genutzt werden. Der Internetanschluss ist 20 bis 30 Mal schneller als ISDN und man ist immer online und bekommt alle Mails direkt."

Haushaltsgeräte Teil des Netzwerks
Das bedeutet, dass man von jeder Steckdose aus telefonieren oder surfen kann. Ein kleines Datennetzwerk im Haushalt sozusagen, das beliebig erweiterbar ist. Ein Herd beispielsweise wird mit einem kleinen Chip versehen und schon ist er teil dieses Netzwerks. Er kann dann mühelos vom Büro aus bedient werden.

Als weiteren Vorteil bezeichnete Rosetti, dass zukünftige Kunden Telefon-, Internet-, und Stromrechnung aus einer Hand erhalten werden. Befragt zur monatlichen Gebühr für die Zusatzdienste meint Rosetti, man werde sich an den Konkurrenzprodukten orientieren und monatlich zwischen 750 und 800 Schilling verlangen.

 

Napster in Dänemark zugelassen

In Dänemark will der Gesetzgeber noch vor den Sommerferien das Kopieren von Musik aus dem Internet über Tauschbörsen wie Napster erlauben. Wie die Zeitung "Politiken" meldet, hat sich die Regierung eine Mehrheit für den Parlamentsentscheid gesichert.
Ein entsprechender Gesetzesentwurf liegt dem Parlament bereits vor. Kulturministerin Elsebeth Gerner Nielsen begründete die als sicher geltende Neuregelung mit der Absicht, "zeitgemäßere" Regeln zu finden. Nachdem das Gesetz in Kraft getreten ist sollen die Verbraucher auf nicht bespielte CD-Rs eine Copyright-Abgabe von vier Kronen (1,20 Mark) zahlen. Diese seit längerem bekannten Pläne hätten zu massiver Hortung von CD-Rohlingen bei den Verbrauchern geführt, berichtetePolitiken.
In Dänemark ist bisher jede Form von digitaler Musikkopie verboten. Demnach ist derzeit auch auf Minidisk- oder MP3-Player geladene Musik illegal. Sprecher der heimischen Musikindustrie wandten sich in scharfer Form gegen die Pläne. Sven Karnov, Chef des Urheberrechts-Verbandes Copy-Dan meinte: "Es wird zu unüberschaubaren Konsequenzen führen, wenn Dänen gesetzlich freie Bahn für das Laden von Musik über Dienste wie Napster bekommen."

 

 

APRIL 01

30.04.01

doppelseitiges E-Book

Für japanische Comic-Fans bricht das digitale Zeitalter an. Toshiba und die Inititative "eBOOK Japan" haben bei der Buchmesse in Tokio den Prototypen eines doppelseitigen Comic-E-Books mit Farbdarstellung gezeigt.

In den nächsten zwei Jahren will Toshiba den Prototypen mit zwei 7,7-Zoll-LC-Displays zur Serienreife entwickeln. Dann soll auch das Gewicht auf 360 Gramm reduziert sein. Angaben zum derzeitigen Gewicht macht Toshiba nicht.

Das größere Problem scheint aber die Akkulaufzeit zu sein. Zwei Bildschirme bedeuten doppelten Stromverbrauch. Sechs Stunden Laufzeit peilt der Hersteller für das Serienprodukt an.

DVD Videorekorder

 


Pioneer
zeigt auf der Konferenz der National Association of Broadcasters (NAB) in Las Vegas den Prototyp eines digitalen Videorecorders, der über ein DVD-R/RW-Laufwerk verfügt. Das Gerät wurde nach Angaben von Pioneer zunächst nur für den US-Markt konzipiert. Auch für diesen Recorder gilt wegen der zur Zeit existierenden drei verschiedenen Standards: Werden Videos auf wiederbeschreibbare Rohlinge aufgezeichnet, lassen sich diese nur auf Laufwerken abspielen, die dem DVD-RW-Standard entsprechen. Um Filme auf allen DVD-Laufwerken abspielen zu können, müssen Anwender auf DVD-R-Medien ausweichen.
Mit dem DVR-A03 stellte Pioneer auf der NAB auch eine Kombination aus DVD- und CD-Brenner vor. Das Gerät wird im Mai für 995 Dollar in den USA auf den Markt kommen und die Formate DVD-R/RW und CD-R/RW unterstützen. Bei einer Speicherkapazität von 4,7 Gbyte pro Seite schreibt das DVR-A03 DVD-RW-Medien mit einfacher und DVD-R-Scheiben mit zweifacher Geschwindigkeit. CD-RWs werden mit 4facher und CD-Rs mit 8facher Geschwindigkeit gebrannt.

PDA und Handy
in einem!

Im Sommer kommt das VisorPhone nach Europa. Das Erweiterungsmodul verwandelt Handsprings Visor-PDA in ein vollwertiges GSM-Handy.
Der Trend ist eindeutig: Der PDA der Zukunft wird zur eierlegenden Wollmilchsau. Telefonie, Internetanbindung, MP3-Wiedergabe oder das Abspielen von Videofilmen sollen die derzeit noch überwiegenden PIM-Funktionen wie Adressen-verwaltung oder Terminplanung in den Hintergrund drängen.
Steckt man das Modul in den Springboard-Slot an der Rückseite der Visor-PDAs, mutiert der mobile Minirechner zu einem GSM-Handy mit Display in PDA-Größe. Auf diese Weise kann man mit dem Visor telefonieren sowie ohne zusätzliches Handy im Internet surfen. Damit wird das unbequeme Hantieren mit zwei Geräten bei der Einwahl in das World Wide Web hinfällig.

Schicken Sie uns ein e-Mail und wir halten Sie über die Verfügbarkeit auf dem laufenden.

 

23.04.01

MP3 Razzia


Die International Federation of the Phonographics Industry verschärft ihren Kampf gegen den Online-Tauschhandel von Musikdateien.
Der Dachverband der internationalen Musikindustrie hat eine Razzia an der National Chengkung- Universität in der taiwanesischen Stadt Tainan veranlaßt, in deren Folge 14 Studenten wegen des Kopierens und der Weitergabe von urheberrechtlich geschützten MP3-Files angezeigt wurden.
Die IFPI hat jede außergerichtliche Einigung ausgeschlossen und angekündigt, auch zivilrechtlich gegen die Studenten vorzugehen und
Schadensersatz zu verlangen.

Brennstoffzelle statt Akku?

 


Dass Brennstoffzellen sich vor allem für portable Elektrogeräte wie Handys, Handhelds und Notebooks eignen, zeigen die Forscher des Fraunhofer Instituts.
Derzeitige Batterien und Akkus sind teuer, umweltschädlich und halten meist nicht lang genug.
Ihr mit Brennstoffzellen in Batteriegröße ausgerüsteter Laptop läuft ohne zusätzliche Stromversorgung zehn bis zwölf Stunden lang. Ein kleiners Elektrolysegerät, das aus entsalztem Wasser und Strom Wasserstoff herstellt, kann den Wasserstoffspeicher wieder laden.
Ob im Handy, im Auto oder im Großkraftwerk - überall funktioniert die Brennstoffzelle nach dem gleichen Prinzip.

Sie erzeugt Strom aus Wasserstoff und Sauerstoff, indem sie chemische Energie in elektrische Energie umwandelt. Dabei fallen Wasser und Wärme sozusagen als Abfallprodukte an.

Handys modifizieren



Handys machen erst in Kombination mit einem PC so richtig Spaß. Wir haben verschiedene Programme getestet, mit denen Sie unter anderem SMS-Nachrichten versenden, neue Klingeltöne laden oder Handy-Logos bearbeiten können.
Als Beispiele:
SMS versenden via Internet

neue Klingeltöne für Ihr Handy

Nokia Startup Logo Editor
Mit dem "Startup Logo Editor" lässt sich das Einschaltbild eines Nokia 6110, 6130, 6150, 6190 und Nokia Communicator 9110 ändern. Andere Nokia-Handys wie 5110 und 5130 werden nicht unterstützt. Der Datenaustausch geschieht über eine Kabelverbindung von der seriellen Schnittstelle des PC und einem Spezialstecker am Handy. Ein Ändern der Logos mit dem eingebauten Editor ist möglich. Nützlich ist dabei die Vorschaufunktion

 

16.04.01

10GHz schon ab 2005

Ein Konsortium von Chipherstellern und Laboratorien, darunter IBM, Intel und AMD, ein neues Herstellungsverfahren entwickelt, mit der "extrem schnelle" Prozessoren gefertigt werden können.
Extreme Ultraviolet Lithography (EUV), so der Name des Verfahrens, ermöglicht das Bedrucken von Chips mit zehn Nanometer kleinen Schaltkreisen. Das entspräche 1/18 der Größe aktueller Schaltkreise.

Die ersten Prozessoren sollen schon 2005 Marktreife erlangen. Bei einer Dichte von Milliarden von Transistoren werden sie eine Taktfrequenzen von bis zu zehn GHz erreichen.

Bis das Verfahren den Prototypen-Status verlässt, werden allerdings noch Investitionen von 250 bis 750 Millionen USD (280 bis 842 Mio. Euro) erforderlich sein.

 

Handys bald teurer

 


Handys werden schon in den nächsten Monaten empfindlich teurer, in Einzelfällen um mehr als 100 Prozent
.

Österreichs Mobilfunkbetreiber wollen die Geräte-Subventionen in den kommenden Monaten schrittweise zurücknehmen, die zur Zeit noch bis zu 3.000 Schilling betragen.

Einsteigerhandys, der bei Erstanmeldung jetzt noch verschenkt werden, sollen künftig um die 1.500 Schilling kosten. Topgeräte, derzeit ab 2.000 Schilling zu haben, werden nicht unter 3.500 Schilling zu haben sein.

One-Chef Bang-Jensen dazu: "Null-Schilling-Handys werden schon bald Geschichte sein. Die Untergrenze wird bei 100 Euro liegen."

Auch Telekom-Experte Georg Serentschy ist davon überzeugt, dass eine Anpassung der Preise längst überfällig ist: "Wir haben weltweit die niedrigsten Gesprächsgebühren, andererseits aber die höchsten Subventionen. Das kann auf Dauer nicht gutgehen."

Insekten Roboter



Kosenamen "Schwarze Witwe" wird schon heute von Militärs zur Überwachung feindlicher Linien eingesetzt. Das kleine Flugobjekt ist für menschliche Augen kaum wahrnehmbar und liefert kristallklare Bodenaufnahmen.

Doch der eigentliche Traum des Entwicklerteams besteht in der Entwicklung eines computergesteuerten Flugobjektes, das sich in einem Raum bewegen kann, ohne an die Wände zu stoßen.
Nun will man sich von der Flugweise von Insekten inspirieren lassen. Insektenflügel arbeiten mit einer einmaligen Technik, die eine hervorragende Manövrierbarkeit gestattet, von Ingenieuren aber extrem schwer simulierbar ist.

AeroVironment versucht sich mit einer Art "Mikro-Fledermaus" dieser Flugtechnik anzunähern. "Die Herausforderung besteht darin, einen ultraleichten Flügel zu konstruieren, der Motor, Elektronik und Batterie lange genug in der Luft halten kann", meint Joel Grasmeyer von AeroVironment.

Von der perfekten Simulation der Insekten sind die Prototypen zwar noch weit entfernt, dennoch soll "Microbat" den erste Schritt zum fliegenden "Spionage-Insekt" bilden. Der Traum vieler Spione, sich im geeigneten Augenblick in eine Fliege an der Wand zu verwandeln, könnte also doch noch wahr werden.

09.04.01

Supercomputer
VISIONEN


Die zukünftige Generation von Supercomputern soll nicht größer als ein Desktop-Gerät sein, wenn es nach den Vorstellungen des US-amerikanischen Unternehmens Star Bridge Systems geht.

In neuartigen Hochleistungscomputern werden die traditionellen CPUs durch Spezialchips ersetzt, die sich pro Sekunde tausende Male selbst neu konfigurieren können.

Auf diese Weise sollen die Transistoren und Gatter eines Rechenchips wesentlich effizienter nutzbar werden, was eine Steigerung der Rechnerleistung um rund das Tausendfache ermöglichen soll.

Nach Analysen der NASA können derartige "Hypercomputer" gleichzeitig Milliarden von Rechenoperationen durchführen und sind deshalb sowohl schneller als auch universeller einsetzbar. Übliche Prozessoren verwenden für den Großteil der Anwendungen nur einen Bruchteil der Transistoren.

Wegwerf Handys

 

Es ist so klein wie eine Telefonkarte, so dick wie drei Kreditkarten und soll umgerechnet um die zehn Euro (140 ATS) kosten: Im Sommer kommt das Wegwerf-Handy in den USA auf den Markt.

Das "Phone-Card-Phone" soll in Supermärkten, Modegeschäften und Fast-Food-Restaurants verkauft werden.

Die New Yorker Geschäftsfrau Randice-Lisa Altschul ist beim Telefonieren mit ihrem herkömmlichen Handy auf die Idee gekommen: "Mein Gesprächspartner war auf einmal weg, und ich hätte das Handy am liebsten aus dem Autofenster geschmissen."

Und so funktioniert es: Eine elektrisch leitende Substanz wird auf Recycling-Papier aufgetragen, sodass Schaltkreise entstehen. Das fertige "Phone-Card-Phone" wird mit einem Ohrstöpsel und einem Mini-Mikrofon verkauft.

60 Minuten soll der Käufer damit telefonieren können. Entweder wirft er das Handy dann in den Müll - oder lädt es per Kreditkarte wieder auf.

Das große Geschäft mit dem Mini-Mobiltelefon erwartet auch die kalifornische Firma Telespree. Deren Wegwerf-Handy "Airclip TM" soll so groß wie eine kleine Fernbedienung sein und auf Zuruf wählen.

ONLINE LERNHILFE
für Schüler



Encarta Online, das Wissensportal von Microsoft Networks (MSN), hat neue Angebote im Internet bereitgestellt. So wurden in Zusammenarbeit mit dem Cornelsen-Verlag ein interaktives Lehr- und Lernangebot namens „Learnetix“ integriert. Neu sind außerdem ein Abo-Newsletter und ein Trendbarometer.

„Learnetix“ bietet Lernunterstützung für die Unterrichtsfächer Deutsch, Englisch und Mathematik mit über 2000 Beispielaufgaben. Dazu gibt es Wissensspiele, Übungsaufgaben und Arbeitsblätter. Außerdem beinhaltet das Angebot ein Englisch-Deutsch/Deutsch-Englisches Wörterbuch, das mehr als 55 000 Begriffe umfasst und speziell für die Online-Version überarbeitet wurde. Weiterhin können sich Schüler innerhalb einer Online-Nachhilfe bei Hausaufgaben oder beim Vorbereiten auf Klassenarbeiten von Lehrern helfen lassen.

„Encarta Online“ ist ein eigenständiges Mitglied der „Encarta"-Familie. Es soll die „Encarta“ auf CD-ROM oder DVD ergänzen. Das Angebot im Internet besteht aus etwa 16 500 Artikeln
(www.encarta.msn.de).

 

02.04.01

Geklaute Handys werden
einfach mit SMS bombardiert


Mit zahllosen SMS-Botschaften will die Amsterdamer Polizei gestohlene Handys blockieren und den Dieben das Leben schwer machen. Alle zwei Minuten verschicke ein Computer mit Hilfe eines speziellen Programms elektronische Botschaften an die gestohlenen Telefone, teilte die Polizei am Dienstag mit.
"Dieses Handy ist gestohlen. Kaufen und Verkaufen ist verboten. Die Polizei", lautet die Nachricht.
Dadurch seien die Geräte kaum noch zu benutzen, sagte ein Polizeisprecher.

100x Speed CD-ROM

neuer Rekord!!

Mit einer Geschwindigkeit von 100X (entspricht rund 15 MByte/s) soll ab dem Sommer ein neues Laufwerk des taiwanischen Herstellers Afreey für Furore sorgen.
Das DVD-ROM-Laufwerk soll auch bei den Digital Versatile Disks mit 25X (entspricht rund 33,75 MByte/s) Maßstäbe setzen. Möglich werden die rekordverdächtigen Leistungen durch die schon aus Kenwood-Laufwerken bekannte, von Zen Research sowie Infineon und Sanyo entwickelte True-X-Technik, die den üblicherweise einfachen Lese-Laserstrahl aufsplittet und dadurch an mehreren Stellen gleichzeitig Daten lesen kann.
Der Preis wird zwischen ATS 3000.- und 4.000 liegen.
Die Ausgabe lohnt sich aber eventuell auch für geräuschempfindliche Mitmenschen, denn durch die Multi-Beam-Technik arbeitet das Laufwerk mit relativ niedrigen Drehzahlen.

Internet via Steckdose
startet in BRD


Als wäre der Konkurrenzkampf um den Internet-Surfer nicht schon hart genug - jetzt bekommen die Netzanbieter mit den finanzstarken Stromkonzernen auch noch einen weiteren potenten Gegner. Nach einiger Verzögerung fiel jetzt auf der CeBIT wohl doch der Startschuss für die Powerline-Angebote, das heißt des Internet-Zugangs über die Stromsteckdose.

Was Powerline verspricht, klingt verlockend: Verfügbarkeit 24 Stunden am Tag, Abrechnung nach der tatsächlich übertragenen Datenmenge, bis zu 30 Mal höhere Übertragungsgeschwindigkeit als mit ISDN. "Zeit ist kein Kriterium mehr", sagt Ingo Schönberg, Vorstand von Power Plus Communications (PCC). Geplant sei ein Preis von 3,9 Pfennig pro Megabyte. Die monatliche Pauschale soll rund 50 Mark betragen (http://www.ppc-ag.de).

Große Umrüstungskosten zur Nutzung des Stromnetzes fallen nicht an. Gebraucht wird ein so genannter Einkopplungspunkt, an dem die über das Stromnetz übertragenen Daten in das Internet weitergeleitet werden, so wie ein Adapter ungefähr in der Größe eines Modems beim Kunden. Und der kann dann prinzipiell überall in seiner Wohnung an jeder beliebigen Steckdose ins Internet gehen.

 
 
 
MÄRZ 01

26.03.01

DVD Formatchaos beendet

Eine Allianz der größten Elektronikfirmen will die klassische Videokassette durch ein neues Medium ablösen: die DVD+RW.

Das Derivat der bisher schon zum Speichern von Spielfilmen und Computerdaten genutzten DVD (Digital Versatile Disc) soll nun auch Filme vom Fernseher und von Videokameras aufnehmen können.
Der Allianz sind 19 Hard- und Softwarehersteller beigetreten, darunter Elektronik- und Computerfirmen wie Philips, Hewlett- Packard, Thompson, Sony, Yamaha und Ricoh. Die Industrie-Allianz will die Produkte untereinander kompatibel machen.
Damit wird erstmals ein gemeinsamer Weg beschritten. Bis dato hatten sich die Hersteller um eigene Formate wie DVD-RAM, DVD/RW, DVD+RW, DVD-R oder Ähnliches gezankt.

Erst gestern hat Ricoh in Hannover einen DVD+RW-Brenner vorgestellt, der noch heuer für rund 7.000 bis 10.000 ATS erhältlich sein soll.

Das noch namenlose DVD+RW-Laufwerk ermöglicht das Schreiben, Wiederbeschreiben und Lesen von DVD+RW-Medien mit einer Kapazität von 4,7 GB. Darüber hinaus soll das Modell CD-Rs und CD-RWs brennen und CDs und DVDs lesen.

Web Bugs bedrohen Daten

 

Nach Ansicht von Sicherheitsexperten stellt eine neue Variante von "Web-Bugs" ein erhebliches Risiko für die Privatsphäre im Netz dar. Dabei werden kleine Skripts in Webseiten eingebaut, die im Verborgenen auf den Computer eines Surfers zugreifen können. Auch das ferngesteuerte Installieren und Kopieren von Dateien wird so möglich.

Vor dem Datenschutz-Ausschuss des US-Kongresses wurde demonstriert, wie auf diese Weise auch Antivirusprogramme und fast alle Firewalls spielend umgangen werden können.

Mit Hilfe einer präparierten Webseite, die oberflächlich betrachtet völlig normal schien, gelang es, den kompletten Inhalt eines Outlook-Adressbuchs zu kopieren - und zwar ohne sichtbare Hinweise auf die Transaktion.

OLED Displays - die Zukunft?


Kodak zeigt auf der Cebit Prototypen von Displays, die auf sogenannten organischen Leuchtdioden (OLED) basieren. Bei diesen Displays besteht jeder Bildpunkt aus einer Leuchtdiode, die aus einem leitenden Kunststoff beteht. Da jeder einzelne Bildpunkt selbst leuchtet, kann auf Hintergrundbeleuchtung verzichtet werden.

OLED-Displays haben gegenüber LCDs erhebliche Vorteile: Sie sind dünner, leichter und verbrauchen weniger Strom. Auch der Blickwinkel der Displays ist deutlich größer als der von LCDs.

Kodak zeigt Displays für die Verwendung zum Beispiel in Mobiltelefonen, sogenannte Passiv-Matrix-Displays. Diese haben eine Auflösung von 120 mal 60 Punkten. Aktiv-Matrix-(AM)-Displays sollen in Laptops, Flachbildschirmen oder tragbaren DVD-Spielern eingesetzt werden. Die größte von Kodak gezeigte Auflösung beträgt 320 mal 240 Punkte.

Das Unternehmen schätzt, dass die Lebensdauer dieser Displays etwa 10.000 Stunden betragen wird. Der Zeitpunkt der Serienreife wird in etwa ein bis zwei Jahren erwartet.

 

12.-19.03.01

DVD Kopierschutz


Zwei US-Studenten haben einen siebenzeiligen Code veröffentlicht, der den Kopierschutz für DVDs so schnell entschlüsselt, dass ein Film gleichzeitig abgespielt werden kann.

Keith Winstein und Marc Horowitz haben das Programm im Rahmen eines Seminars über Digital Millennium Copyright Act (DMCA) entwickelt. Es ist das bisher kürzeste Programm für die Entschlüsselung von DVDs.

In den USA hat die Vereinigung der Filmindustrie (MPA) bisher jeden Website-Betreiber verklagt, der in den USA ein Programm für die Umgehung des Kopierschutzes CSS veröffentlicht oder einen Link zu einem entsprechenden Programm anbietet. Die MPA beruft sich dabei auf das Verbot des Reverse Engineering.

Die beiden Studenten, Horowitz und Winstein, haben allerdings nicht ein DeCSS-Verfahren entwickelt, sondern ein eigenständiges Verfahren entwickelt. Sie sehen ihre Arbeit als einen wissenschaftlichen Beitrag zum Thema Copyright-Schutz. Sie gehen nicht davon aus, dass das Programm ein große Verbreitung finden wird. Das Programm benötigt für die Entschlüsselung die Rechenleistung eines 933 MHz-Prozessors.

Der Code wurde auf der Homepage von Professor David Touretzky von der Carnegie Mellon University veröffentlicht, der eine DeCSS-Galerie unterhält. Touretzky hat sich in der Vergangenheit mehrmals gegen das Vorgehen der Filmindustrie, die Veröffentlichung von Source Codes von CSS gerichtlich zu bekämpfen, ausgesprochen. Seiner Meinung nach fallen auch Computerprogramme unter das Recht auf Redefreiheit.


Telefonieren via Internet

 

Einer Forschergruppe der Firma PsyTechnics in Großbritannien ist es gelungen, den Grundstein für eine Verbesserung in der Sprachqualität beim Telefonieren über das Internet zu legen. Das Problem bei der Übertragung von Sprache über das Netz ist immer noch, daß im Unterschied zum "normalen" Datentransfer ein kontinuierlicher Datenstrom erzeugt werden muss, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Reisst der Datenstrom ab, muss ein herkömmliches Programm für Voice-over-IP (VoIP) wie Microsofts Netmeeting nach alternativen Netzwerkressourcen suchen oder aber die Datenrate des Stromes verringern, was wiederum zu Qualitätseinbußen führt.

Das System des PsyTechnics-Teams orientiert sich am psychoakustischen Modell der menschlichen Wahrnehmung. Das Team ist davon ausgegangen, dass eine Steigerung der Sprachqualität beim Menschen nicht immer mit der Auflösung der Audiosignale, sondern vielmehr mit der Art der gehörten Geräusche zu tun hat. So erscheint einem Menschen das Geräusch eines Presslufthammers oft lauter als das eines lachenden Babys, auch wenn beides messtechnisch dieselbe Lautstärke aufweist. Durch langjährige Tests mit Probanden haben die Wissenschaftler versucht, dieses psychoakustische Modell für Internet-Telefonie in einem Computerprogramm abzubilden.

Für die Zukunft stellt man sich bei PsyTechnics vor, Programme zur Internet-Telefonie zu entwickeln, die die Netzkapazitäten noch effizienter ausnutzen. So soll solch ein Programm nur noch dann rechtzeitig für neue Netzwerkressourcen sorgen, wenn die tatsächlich wahrgenommene Sprachqualität sinkt.

Hacker klauen
Kreditkarten-Daten


Das FBI teilte am Donnerstag (Ortszeit) mit, dass Hacker aus Russland und der Ukraine in die Server von 40 US-Firmen eingedrungen seien und bislang Daten von mehr als 1 Million Kreditkarten gestohlen hätten. Sicherheitsexperten sprechen daher bereits von der größten Hacker-Attacke aller Zeiten.
Das zur US-Bundespolizei gehörende National Infrastructure Protection Center ( NIPC) beobachte die organisierte Hacker-Attacke bereits seit mehreren Monaten, hieß es. Bisher seien 40 Unternehmen in 20 Bundesstaaten aus der e-Commerce- und e-Banking-Branche betroffen. Laut FBI würden die geklauten Kreditkartennummern auch in den Kreisen der Russen-Mafia verkauft. Über den bisher entstandenen finanziellen Schaden gibt es bisher noch keine Informationen. Er dürfte aber in mehrstelliger Millionenhöhe liegen.



 

05.03.01

INTERNET 2


So schnell könnte surfen sein!

Dateiversand in atemberaubender Geschwindigkeit, Vorfahrt für wichtige Daten und nie mehr Staus - das alles garantiert die zweite Internet-Generation.

Mehr Infos finden Sie hier!


MIMO folgt UMTS

 

Auf UMTS und ADSL folgt MIMO
"Multiple Input Multiple Output"-Technik
in Wien vorgestellt

Die "4th European Personal Mobile Communications Conference" an der TU Wien gab diese Woche mehr als 200 internationalen Wissenschaftern, Technikern und Ingenieuren die Gelegenheit, gemeinsam über die Zukunft des Mobilfunks nach UMTS zu beraten und neueste Forschungsergebnisse auszutauschen.

Dabei wurde eine neue Technik vorgestellt, bei der mehr als zehnmal schneller Daten übertragen werden als dies bei ADSL heute möglich ist.

Diese neuartige Techniken zeichnet sich dadurch aus, dass die enormen Probleme, die sich beim Mobilfunk stellen - viele, unbekannte Ausbreitungswege der elektromagnetischen Wellen, begrenztes Spektrum, begrenzte Ladekapazität der Akkus - durch mehrere Antennen an der Mobilstation (Handy) bekämpft werden.

 

CD-R mit 1.3 GB

Die Dortmunder Disk4You GmbH will zur CeBIT CD-Rohlinge mit 120 Minuten Brennlänge zeigen. Derzeit arbeite man daran, ganze 1,3 GB aus Brenner und Rohling herauszukitzeln.

Auch ein entsprechender Brennner, der die Rohlinge in dieser Länge beschreiben kann, wird ebenfalls auf der Cebit präsentiert werden. Schon CD-Rs mit 99 Minuten sind weit außerhalb des Red-Book-Standards.
Das Problem bei den Disk4You-Tests liegt derzeit aber nur teilweise an der physikalischen Umsetzung, etwa der Feinjustierung des Laserstrahls. Eine weitere Hürde sei, dass die Brennerfirmware Zeitangaben über 99 Minuten quasi ignorieren würde.
Jenseits dieser Marke fehle einfach eine Stelle in der internen Software der Brenner, so Rolf-Dieter Lehmann von Disk4You. Derzeit sei man bemüht, dieses Firmware-Manko in Zusammenarbeit mit Brennerherstellern zu beseitigen.

Die Liste der kompatiblen Brenner dürfte dabei noch kürzer ausfallen als für die 99-Minuten-Rohlinge.

Ausgesuchte Brennsoftware ist ohnehin unabdingbar, ganz zu schweigen von der Kompatibilität zu Abspielgeräten wie zum Beispiel CD-Playern.

 
 
 
FEBRUAR 01

26.02.01

ROBOTER FISCH


In der Abteilung für Biomechatronics am MIT haben Hugh Herr und Bob Dennis einen auf der Wasseroberfläche schwimmenden, 12 cm langen Roboter gebaut. Er wird - zumindest für einige Zeit - von Froschmuskeln angetrieben.
Im Roboterkörper befindet sich ein Mikroprozessor, der elektrische Impulse zu den Muskeln sendet, die an den beiden hinteren Seiten des runden Körpers angebracht sind. Sehnen führen von den Muskeln an die Spitze (den "Kopf") und an das Ende (den "Schwanz"), sodass der Fisch beziehungsweise Frosch sich durch Schwänzeln fortbewegt. Der Roboter kann gestartet, angehalten, nach links oder rechts gesteuert werden. Er bewegt sich recht flott mit einer Maximalgeschwindigkeit von 60 mm in der Sekunde. Versorgt werden die Muskeln mit Glukose, die sich im Wasser befindet.
Die Muskeln halten allerdings nur sieben Stunden ohne die Verbindung mit einem Körper durch. Herr arbeitet eigentlich an künstlichen Gliedmaßen, beispielsweise an Beinprothesen und an zweibeinigen Robotern. Der Wissenschaflter sieht aber einige Vorteile, wenn diese nicht durch Motoren, sondern durch wirkliche Muskeln bewegt werden könnten. Diese künstlich aufgezogenen Muskeln, "Myooide" genannt, können immerhin schon ein paar Monate überleben und aufgrund elektrischer Impulse bewegt werden. Ihre Kraft ist aber noch wesentlich geringer als die von normalem Muskelgewebe.
Primär dienen diese Muskelgewebe der medizinischen Forschung: Beim Testen von Substanzen an Muskelgewebe müssen weniger Tierversuche gemacht werden. Bob Dennis denkt allerdings auch noch weiter und könnte sich vorstellen, dass die künstlich gezüchteten Muskelzellen mit ihren Proteinen auch als Nahrung dienen. Allgemein sieht er jedenfalls ein profitables Geschäftsfeld, schließlich besteht der erwachsene menschliche Körper fast zu 40 Prozent aus Muskeln.

Schnüffelsoftware

Verschiedene US-Firmen für "Internetsicherheit" haben Software entwickelt, um in peer-to-peer-Netzwerken illegale Dateidownloads aufzuspüren und zu blockieren.
Die Firmen EMusic.com - selbst ein Anbieter kostenpflichtiger Musik-Downloads - und Copyright.net screenen die peer-to-peer-Netze nach Filenamen oder Dateigrößen copyright-verdächtiger Dateien. Werden sie fündig, senden sie dem betroffenen User eine Warnmail oder versuchen, ihn durch den Diensteanbieter sperren zu lassen. Nach eigenen Angaben hat Copyright.net auf diese Weise in den vergangenen Wochen 49.000 Napster-User sperren lassen, die sich hernach auf der Copyright.net-Homepage explizit begrüßen lassen und - nach Preisgabe persönlicher Daten - erfahren können, was sie zu tun haben, um wieder den Status eines ehrenvollen Napster-Mitglieds zu erringen.
Noch raffinierter geht ein Schnüffel-Algorithmus der Firma Audible Magic zu Werke: Er soll in der Lage sein, Musikdateien anhand ihres "Klanges" zu identifizieren, sodass diese Software auch umbenannte oder in der Länge veränderte Sounds aufspüren können soll, so lange diese nicht akustisch variiert wurden.
IpArchive und Vidius schließlich kombinieren verschiedene Schnüffel-Tools und können nach Angabe der Los Angeles Times ihre Software auch an Schlüsselpunkten des Netztransfers ansetzen lassen, also etwa an Knotenpunkten von Internet-Providern, in den Servern von Downloadanbietern oder gar in Hochschul-Rechenzentren.
Nach Aussage von IpArchive nutze bereits eine Reihe nicht namentlich zu nennender Internet-Provider diese Software und sei damit auch in der Lage, einmal erkannte illegale Transferversuche zu unterbrechen und dem Rechteverletzer eine Warnmail zu senden, in der er gleichzeitig zu einer kostenpflichtigen Downloadseite weiterempfohlen werde. Die Namen der Betroffenen würden hierbei nicht registriert, allerdings wolle man dies für die Zukunft nicht ausschließen.
Die israelische Firma Vidius schließlich hat sich auf die Erkennung von Copyrightverstößen bei Videofiles spezialisiert und sieht sich in der Lage, die betroffenen User bis zur IP-Adresse zurückzuverfolgen bzw., bei guter Zusammenarbeit mit den Internetprovidern, bis zu den Personendaten der Betroffenen. Ermittelter illegaler Filetransfer könne entweder mit Hilfe der Provider oder durch die Vidius-Software selbst blockiert werden, wenn diese an einem Knotenpunkt des Netztransfers installiert sei.
Ziel der Copyright-Wächter sei es nicht, jeglichen unauthorisierten Filetransfer zu stoppen, sondern die Hauptquellen illegaler Downloads versiegen zu lassen und "andere Leute davon abzubringen, auf den fahrenden Zug aufzuspringen". Unter dem Eindruck dieser fast mitfühlenden Sichtweise räumt Vidius-Geschäftsführer Derek Broes sogar noch datenschutzrechtliche Probleme beim Einsatz seiner Software ein: Das Überwachen und Stoppen von Filetransfers im Internet berühre einige ernst zu nehmende Belange der Privatshäre. Allerdings werde die Technologie seines Unternehmens ausschließlich zur Durchsetzung von Urheberrechten eingesetzt, fügte er hinzu.

 

Internet aus der Steckdose

 

Spätestens zur Jahresmitte will der RWE-Konzern zunächst in einigen Ruhrgebietsstädten einen Internetzugang aus der Steckdose anbieten.
Bereits im kommenden Monat sollen die ersten Produkte für Privathaushalte und kleine Gewerbetreibende auf der CeBIT in Hannover vorgestellt werden, kündigte das Unternehmen am Dienstag in Essen an. Preise für den Internetzugang, der mit einer Übertragungsrate von bis zu 2 MBit pro Sekunde um ein Vielfaches schneller als ISDN ist, nannte das Unternehmen zunächst nicht.

Der Essener Konzern unterzeichnete mit der Schweizer Ascom Powerline Communication AG (Bern) einen langfristigen Liefervertrag über die notwendigen Modems und Netzwerksysteme für die neue Technologie. Von jeder Steckdose in ihrem Haushalt aus sollen die RWE-Powerline-Kunden künftig mit Hilfe eines kleinen Modems den Internetzugang nutzen können. Bei dem ständig verfügbaren Angebot müssten sich die Anwender nicht jeweils ins Netz einwählen, hieß es. Eine zusätzliche Verkabelung sei nicht erforderlich. Im Keller des Hauses soll lediglich ein Koppler installiert werden, der auch von mehreren Haushalten genutzt werden könne.

Bereits seit mehreren Monaten testet RWE die neue Technik in derzeit mehr als 200 ausgewählten Haushalten in Essen. Telefonieren über die Steckdose sei mit dem neuen Angebot derzeit jedoch noch nicht möglich, so ein RWE-Sprecher. Ein entsprechendes Angebot auch für Telefonkunden will RWE im kommenden Jahr vorlegen.

 

19.02.01

MP3 Tausch mit Einschränkungen


Napster-User müssen schon bald mit Einschränkungen leben. Napster-Chef Hank Barry teilte gestern Abend in Kalifornien mit, dass das Unternehmen zusammen mit dem Bertelsmann-Konzern eine neue Technologie einführe.

Mit der von den beiden Firmen erarbeiteten Lösung wird Napsters Peer-to-Peer-Struktur aufrechterhalten werden. Sie erlaube zwar weiterhin einen Austausch und das Herunterladen von Musiktiteln aus dem Internet, doch könne sie verhindern, dass die Songs anschließend auf CDs gebrannt werden

Kournikova Virus
legte Mailserver lahm!

Der Wurm "AnnaKournikova" wütete letzte Woche!
Mailserver von 50 Großbetrieben in den USAwaren blockiert. In Australien waren mindestens 50.000 Rechner betroffen, und auch in Wien hat der Virus Parlament & APA erreicht.

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die sich ebenfalls über MS-Outlook verschicken, bedient sich VBS.SST einer komplexen Verschlüsselung und wird von Viren-Scannern deshalb vorerst nicht erkannt.

In Österreich hat der Wurm unter anderem das E-Mail-System des Parlaments infiziert, nachdem es ihm gelungen war, den Scanner für eingehende Post zu überwinden. Auch bei der APA wurde er mehrfach registriert.

Wie immer gilt - öffnen Sie keine VBS Dokumente (also mit der Endung VBS)!

 

Im Herbst 2001
kommt erster DVD Videorekorder

Philips will im dritten Quartal diesen Jahres einen DVD+RW-Videorekorder auf den Markt bringen, mit dem man Filme auf wiederbeschreibbare DVD+RW-Medien speichern kann. Laut Philips lassen sich diese auch mit bestehenden DVD-Playern abspielen.
Der Hersteller verspricht, dass Anwender mit dem DVD-Modell DVDR 1000 eigene DVDs herstellen und diese sowohl auf aktuellen als auch künftigen DVD-Videoplayern und auf DVD-Laufwerken von PCs wiedergeben können. Als Medium dienen DVD+RW-Disks mit einer Kapazität von bis zu 4,7 GByte je Seite.
Laut Philips bietet der DVDR 1000 vier Aufnahmemodi: einen 1-Stunden-Modus speziell für das Kopieren digitaler Videobänder, einen 2-Stunden-Modus mit der DVD-typischen Güte von Bild und Ton, einen 3-Stunden-Modus, der es bei der Bild- und Tonqualität mit S-VHS-Videos aufnehmen soll, sowie einen 4-Stunden-Modus, dessen Bild- und Toneigenschaften herkömmlichen VHS-Aufnahmen angeblich überlegen sind.

 

 

12.02.01

POWER NAPSTER


Eine neue Software tritt an, gleich mehrere Online-Tauschbörsen auszuwerten. Die kostenlose Beta-Version 1.00 von Snoopstar durchsucht gleichzeitig Gnutella, iMesh und OpenNap. Auch die Tauschbörse Scour, ist bereits integriert.
Nicht viel geblieben ist allerdings vom Prinzip des File-Tauschs: Snoopstar bietet keine Möglichkeit, eigene Dateien zur Verfügung zu stellen.
Der Dienst finanziert sich durch die Einblendung von Werbebannern. Dafür gibt es eine einheitliche Benutzeroberfläche mit komfortabler Suchfunktion; Snoopstar sucht dabei nach Files in beliebigen Formaten. Hat Snoopstar in den Tauschbörsen nichts passendes gefunden, verbindet die Software den Benutzer auf Knopfdruck direkt mit den entsprechenden Kaufangeboten von CDNow, Barnes&Noble oder BOL.

VALENTINSTAG 14. Feber

Rund zwei Millionen elektronische Postkarten werden alleine in den USA am Valentinstag verschickt. Die Umfrage war von dem Online-Postkartendienst www.BlueMountain.com in Auftrag gegeben worden.

Der Internet-Dienst sieht den Grund für die steigende Beliebtheit der elektronischen Liebespost in den vielfältigeren Möglichkeiten. So könne an den Text ein Video, ein Foto oder eine gesprochene Botschaft angehängt werden.

Dementsprechend bietet Bluemoutain.com nun auch an, nicht nur Online-Cards, sondern auch Blumen und Schokolade zu schicken. Immerhin wollen fast die Hälfte derjenigen, die nicht auf den Valentinstag vergessen, ihrer Liebsten Blumen schicken.

Bluetooth im Vormarsch


Hinter Bluetooth stehen Industriegrößen wie Ericsson, Motorola, Lucent und Intel; sie haben die Bluetooth SIG (Special Interest Group) gegründet.

Ursprünglich sollte die Kurzwellentechnologie Bluetooth nur Computer und drahtlose Geräte miteinander verbinden. Doch spätestens zur Comdex 2000 Las Vegas wurde klar, dass die Einsatzgebiete noch größer werden. Seitdem bricht die Flut der Neuvorstellungen nicht ab: Alles, was irgendwie gesteuert werden oder einfach nur Daten austauschen soll, wird tauglich gemacht für Bluetooth. Sie werden überrascht sein, wo Ihnen Bluetooth künftig im Alltag begegnen wird.

So ist das Headset für den Mobiltelefon-Benutzer mittlerweile genauso unverzichtbar geworden wie das Handy. Zu diesem Zweck gibt es nun leichtgewichtige, futuristisch geformte Headsets, die über Bluetooth mit einem Modul verbunden sind, das einfach in das Mobiltelefon gesteckt wird. Wireless werden nun also auch die Hardware-Devices.

Allerdings kann auch der Bluetooth-Adapter im Mobiltelefon dazu verwendet werden, eine drahtlose Verbindung zwecks Datenaustausch zu anderen Geräten wie PDA, Laptop oder PC herzustellen.

Natürlich reicht die Auswahl hier über alles, was im Hardware-Bereich miteinander kommunizieren und möglichst drahtlos funktionieren soll. Gamepads, Joysticks, Tastaturen, Monitore, um nur einige der Möglichkeiten zu nennen, können künftig über Bluetooth miteinander verbunden werden.

 

 

 

05.02.01

Ab Sommer
NAPSTER kostenpflichtig!



Der Bertelsmann-Chef Thomas Middelhoff kündigte jetzt auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos an, dass die Nutzung der Musik-Tauschbörse Napster ab dem Sommer dieses Jahres gebührenpflichtig werde. "Die Bereitschaft, zu zahlen, ist da", meinte Middelhoff.
Die Zahl der Napster-Nutzer werde sich bis Mitte des Jahres auf rund 100 Millionen verdoppeln, erklärte Middelhoff. Dies seien die wahren Musikliebhaber, die die Musikindustrie nicht bekämpfen dürfe. Ziel der Umstellung ist laut Middelhoff, das Copyright der Musiker und ihrer Produzenten zu schützen, ohne die Napster-User strafrechtlich zu verfolgen.
Mit Edel Music und TVT Records haben zwei Plattenfirmen bereits angekündigt, mit Bertelsmann an einem gebührenpflichtigen Modell zusammenzuarbeiten, "Gespräche mit weiteren Musikfirmen sind in vollem Gange", meinte Bertelsmann-Sprecher Frank Sarfeld.
Über den genauen Zeitpunkt der Umstellung von einer kostenlosen Tauschbörse zu einem Abonnementservice wollte sich Bertelsmann bisher nicht äußern. Auch über die Art und Höhe der Gebühren, die der von Middelhoff angekündigte kostenpflichtige Service kosten soll, wollte der Medienkonzern bislang keine Informationen bekannt geben

DiVX
"MP3 für Kinofilme"

Zwei Stunden Kinofilm passen jetzt auf einen CD-Rohling - und das in guter Qualität. Auch die Tools, um eine DVD zu kopieren, werden immer perfekter. Hollywood muss sich warm anziehen.

Vor genau einem Jahr wurde über den geknackten Kopierschutz für DVDs berichtet. Das Fazit lautete damals: "Der große Raubkopier-Boom wird ausbleiben, da der vollständige Kopiervorgang extrem zeitaufwändig ist, eine DVD viel Speicherplatz auf der Festplatte verschlingt und der Film auf zehn und mehr Video-CDs verteilt werden muss." Das hat sich inzwischen gründlich geändert.
Seit einigen Monaten macht ein neuer Codec für AVI-Filme im Internet die Runde, der sich "DivX ;-)" nennt und damit auf ein gescheitertes Verfahren für Leih-DVDs mit begrenzten Abspielmöglichkeiten anspielt, aber außer dem Namen nichts damit zu tun hat.
DivX erlaubt es, den Film einer DVD-Video statt im MPEG-2- im MPEG-4-Format zu speichern.
Mit dem DivX-MPEG-4-Format lässt sich der Inhalt einer DVD bei einer VHS überlegenen Qualität um den Faktor 10 bis 12 reduzieren - statt 6 GByte benötigt ein zweistündiger Film unter 700 MByte. Damit existiert auch ein Format, um DVD-Video digital zu speichern: Es ist die herkömmliche CD-R, die schon unter 7.- Schiling zu haben ist.

RINDERWAHNSINN
einmal anders


Diese Rinder, werden bestimmt nicht auf ‚Wahn' untersucht, denn sie sind nicht echt... Echt zum Anschauen, aber doch: Die niedersächsische Milchwirtschaft lud vierzig Künstler ein, lebensgroße Kuhmodelle nach ihren Vorstellungen zu gestalten, um in der Öffentlichkeit das Kunstobjekt Kuh in allen seinen Facetten vorzustellen.

http://www.diekuh.com/

 

 

JÄNNER 01

29.01.01

WARNUNG vor Dialerprogrammen


Internetnutzer können beim Herunterladen unbekannter Programme schnell Opfer unseriöser Dialer-Programme werden. Solche Programme sorgen dafür, dass nach der Einwahl alle übrigen Verbindungen ins Internet, auch zu anderen Web-Sites als dem Anbieter des Dialer-Programms, bis zu 7,26 Mark pro Minute kosten. Zwar ist ihr Einsatz üblich, etwa beim Bezahlen von Programmen oder Waren im Internet, gefährlich sind aber versteckte Dialer-Programme. Schon in einer einzigen Surf-Nacht könnten auf diese Weise Telefonkosten von 2.500 Mark entstehen.
Bei einigen Versionen fehlt demnach ein eindeutiger Hinweis auf die Verbindungskosten. Manche Programme weisen erst nach mehreren Seiten beiläufig auf die Kosten hin. Andere wiederum nisten sich den Angaben zufolge derart tief in das Betriebssystem ein, dass selbst professionelle Anwender sie erst nach Stunden wieder entfernen können, meinte die Verbraucherzentrale gegenüber dpa.
Eine überhöhte Rechnung sollte zunächst nicht bezahlt werden. Stattdessen sollte man Aufklärung über die einzelnen Rechnungsposten verlangen. Wer unwissentlich in eine solche Kostenfalle getappt ist, benötigt jedoch die Bildschirmausdrucke der einzelnen Internetseiten als Beweis.

Digitale Signatur

Mit dem Gesetz zur digitalen Signatur soll die handschriftliche Unterschrift ein digitales Pendant bekommen. Im Gesetzentwurf ist eine Sicherheitsinfrastruktur für elektronische Signaturen vorgesehen, die es ermöglichen soll, im elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr - also etwa bei Einkäufen über das Internet oder der digitalen Übermittlung der Steuererklärung ans Finanzamt - die Identität des Nutzers eindeutig festzustellen. Mit dem deutschen Gesetz wird EU-Recht umgesetzt.

Definiert werden im Gesetz unter anderem Rahmenrichtlinien für sogenannte Zertifizierungsstellen. Diese sollen künftig die gesetzlich festgelegten Sicherheitsstandards etwa bei der Herstellung von Chipkarten überprüfen, mit denen Dokumente elektronisch unterschrieben werden können. Die Entwicklung und Einhaltung dieser Sicherheitsstandards elektronischer Signaturen werden voraussichtlich mehrere hunderttausend Mark kosten. Denn das Gesetz benennt keine der bereits existierenden Sicherheitsstandards (wie etwa Home Banking Computer Interface), die Firmen übernehmen könnten.

In manchen Bereichen ist die elektronische Abwicklung von Geschäften bereits seit längerem möglich. Bei Banken ist ein Überweisungsauftrag auch ohne Unterschrift gültig, wenn er online gestellt wurde. Auch bei Online-Shops kann bereits ohne Unterschrift bezahlt werden, wenn der Kunde die Daten seiner Kreditkarte im Internet angibt.

In den USA ist die digitale Signatur bereits seit Juli des vergangenen Jahres rechtskräftig.

NAPSTER
Klage gestoppt!


Klage gegen Napster fallen gelassen
Damit schließt auch eines der größten Independent-Labels Frieden mit Napster. TVT Records schließt sich Napster-Initiative von Bertelsmann an, und hofft auf Umsatzsteigerung . Universal Music setzt Rechtsstreit fort
Mit TVT Records hat eine der größten unabhängigen US-Plattenfirmen ihre Milliardenklage gegen Napster fallen gelassen.

Grundlage der Entscheidung sei der Plan von Napster und dem deutschen Medienkonzern Bertelsmann, die bisher kostenlose Napster-Website in ein Abo-Service umzuwandeln.

 

 

22.01.01

Säuglinge LIVE
im Internet



In Singapur können besorgte junge Eltern über das Internet Livebilder ihrer Neugeborenen aus der Säuglingsabteilung eines Krankenhauses abrufen.

Seit heute biete das Thomson Medical Centre das neue Internet-Service "ViewBaby" für Eltern an, die ihre Kinder nicht persönlich besuchen könnten, sagte ein Sprecher des Krankenhauses. Die neue Dienstleistung sei täglich sechs Stunden lang abrufbar.

Zwei Kameras übermittelten die Bilder von den schlummernden Kindern. Mit einem Passwort könnten Eltern sich am Arbeitsplatz oder zu Hause in die Website des Krankenhauses einloggen. Besorgte Eltern könnten sich vergewissern, dass es ihrem Nachwuchs gut gehe.

Nokia Handy mit Farbdisplay

Den Wettlauf um das erste Mobiltelefon mit Farbdisplay und PDA-Funktion könnte Nokia vor Microsoft gewinnen.

Der Handyhersteller Nokia will das neue "Smart Phone" Communicator 9210 in Europa bereits im April als Konkurrenz zum Pocket-PC von Microsoft einführen. Das berichtet das "Wall Street Journal". Der Softwarekonzern wollte als erstes Unternehmen in der ersten Jahreshälfte mit einem PDA-Handy auf Basis seines Betriebssystems zuerst über die Ziellinie. Das Nokia-Produkt verwendet das Betriebssystem von Symbian

LICHT gestoppt!!


Erstmals ist es amerikanischen Wissenschaftlern gelungen, Lichtstrahlen zu stoppen
, zu speichern und anschließend wieder auszusenden. Damit ist ein wichtiger Eingriff in die schnellste und flüchtigste Form von Energie gelungen, der enorme Bedeutung für künftige Computer- und Kommunikationstechnologien haben wird
Die Beherrschung des Lichts als Übertragungsmedium könnte nach den Hoffnungen der Forscher eines Tages den Bau von Quantencomputern mit heute noch ungeahnter Arbeitsgeschwindigkeit ermöglichen und die Übertragung von Daten revolutionieren.

Denn theoretisch sind Quantencomputer um ein vielfaches schneller als herkömmliche Maschinen. In einem Quantencomputer wird die Information im Quant eines Atoms gespeichert. Ein Vorteil: Quantenkommunikation kann niemals "belauscht" werden.

 

15.01.01

MP3 x2

MP3 PRO kommt!


Doppelt so starke MP3-Komprimierung Der französische Elektronikkonzern Thomson Multimedia hat die Entwicklung eines neuen MP3-Codecs angekündigt, der bei niedrigeren Bitraten eine bessere Soundqualität haben soll. Der MP3Pro genannte Codec liefert dann bei 64 Kbit/s die gleiche Klangqualität wie MP3 bei 128 Kbit/s. Dadurch lässt sich der für Dateien benötigte Speicherplatz auf die Hälfte reduzieren und die Speicherkapazität einer typischen Flash Memory Card fast verdoppeln. Mit der neuen Lösung von Thomson könnten auch Internet-Radios wegen der höheren Kompression ihre Übertragungskosten senken.

DVD-R Recorder

Pioneer bringt im März einen DVD-Brenner für den Hausgebrauch auf den Markt. Das Gerät werde einmal beschreibbare DVD-R ebenso wie die wiederbeschreibbaren DVD-RW mit doppelter Geschwindigkeit brennen können, teilte Pioneer am Donnerstag in Willich mit. Die selbst gebrannten DVD ließen sich auch auf herkömmlichen DVD-Playern abspielen.
Der Recorder für Privatanwender soll deutlich billiger sein als bisherige DVD-Brenner. Für den professionellen Einsatz gibt es von Pioneer bereits seit einiger Zeit ein Gerät für rund 11.000 Mark.

Compaq JUKEBOX

Der Computerkonzern Compaq zeigt auf der Computer Electronics Show [CES] in Las Vegas seine neue Stereo-Jukebox zum Speichern und Abspielen von MP3-Musikdateien. Angeschlossen an ein Fernsehgerät, kann man durch eine interaktive Song-Datenbank steuern. Integriert ist ein CD-Player sowie die Möglichkeit, neue CDs gleich online zu bestellen. Compaqs Jukebox ist relativ groß dimensioniert und sieht beinahe wie ein gewöhnliches HiFi-Gerät aus. Mit seiner 20-Gigabyte-Festplatte kann sie 400 CDs oder 5.000 Songs aufnehmen. Das Gerät verfügt auch über ein integriertes 56-kbps-Modem sowie einen Netzwerkanschluss. Ans Internet angeschlossen, können dann auch Internet-Radiostationen angehört werden.
Über den exakten Preis hüllte sich Compaq vorerst noch in Schweigen, er dürfte aber im Bereich von 6.000 bis 7.500 ATS liegen. Das Geräte soll noch im ersten Halbjahr 2001 auf den Markt kommen.

 

08.01.01

Intel`s MP3 Player

Seinen bisher größten Vorstoß in die Welt der Konsumelektronik will Intel mit einem tragbaren MP3-Player namens "Pocket Concert" starten. Das Abspielgerät hat die Größe eines Kartenspiels und soll dem breiten Publikum auf der "Consumer Electronics Show" vorgestellt werden, die am kommenden Wochenende in Las Vegas beginnt. Wie Intel heute mitteilte, verfügt "Pocket Concert" über 128 MB Flash-Memory und kann damit bis zu vier Stunden Musik aus dem Internet speichern. Das sei zwei Mal so viel, wie die meisten anderen MP3-Player vorweisen könnten, hieß es.

Computer Electronic Show

in Las Vegas


Am Samstag öffnete die Consumer Electronic Show (CES), die weltgrößte jährliche Unterhaltungselektronik-messe, in Las Vegas ihre Tore.
Immerhin sind in diesem Jahr über 1800 Aussteller am Start, zudem finden im "Rahmenprogramm" der Messe über 100 Veranstaltungen mit mehr als 300 Experten statt.
Auf der CES können Interessierte sich über sämtliche Facetten der Unterhaltungselektronik informieren - aber natürlich stehen auch wieder einige Themen besonders im Mittelpunkt. In diesem Jahr sind dies neben Digital Audio (einschließlich MP3) und Digital Video noch drahtlose Netzwerke und das mobile Internet.
Allerdings dringen diese, wie Intel mit ihrem jüngst angekündigten MP3-Player, auch in das Revier der Elektronikriesen ein. Zudem wachsen "klassische Unterhaltungselektronik" und "klassiche Computertechnik" immer mehr zusammen. Im Blickpunkt stehen dabei dieses Jahr so genannte "DVD-Prozessoren". Diese All-in-one-Chips leisten Audio- und Videosignalverarbeitungen wie MPEG2-Video, MP3-, Dolby Digital- und DTS-Dekodierung und bilden damit die Grundlage für Spielkonsolen und Internet-fähige DVD-Player. Schließlich dürften auf lange Sicht digitale Videorecorder die analogen Aufnahmegeräte verdrängen. Doch die CES bietet ihren Besuchern nicht nur einen Ausblick auf die Technologie von morgen. Ihre Veranstalter sehen in "The Show", wie die Messe liebevoll genannt wird, auch die Möglichkeit, ein Informations- und Diskussionsforum zu schaffen. Hiervon profitieren in diesem Jahr beispielsweise die Heimcineasten, denen Diskussionsforen mit Musikern und mehrstündige Workshops unter dem Motto "Wie richte ich meine Anlage richtig ein?" geboten werden. Dies passt zur geplanten offiziellen Einführung des neuen Standards Dolby Surround Pro Logic II der Firma Dolby und der Präsentation der ersten Scheiben für DVD Audio mit DTS-Ton. Bei der enormen Zahl an Ausstellern und Veranstaltungen reicht das Messezentrum der Stadt, das Las Vegas Convention Center, alleine schon lange nicht mehr aus: Weitere Messeorte sind die Hotels Las Vegas Hilton, Riviera und Alexis Park. Wer also eine Menge Eindrücke sammeln möchte, kommt zwangsläufig viel herum - die gesamte Ausstellungsfläche beträgt netto mittlerweile 104.000 Quadratmeter

 

01.01.01

Sylvester im Internet

Nicht alle feiern am 31. Dezember den Start ins neue Jahr.
Unter dem Motto "Revolution and Resolution" sind bei www.Festivals.com alle Neujahrsfeste der Welt entlang der Erdumlaufbahn um die Sonne aufgelistet. Je nach dem auf welche Position man klickt, öffnet sich ein Fenster mit den Festen dieses Zeitpunktes sowie Informationen über die traditionellen Art das neue Jahr zu feiern. Auf der Web-Site sind insgesamt über 35.000 lokale Festivals, Messen und Ereignisse in über 80 Ländern von Kunst, Kultur und Kinder bis zu Musik, Motorsport und Sport gelistet.

Abgabe bei SAT Anlagen

Ab 1. Januar 2001 muss für jeden SAT-Receiver bzw. -Decoder eine Abgabe von 120 ATS plus 20 Prozent Mehrwertsteuer bezahlt werden. Daraus ergibt sich laut der Wirtschaftskammer bei Durchschnittsverkaufspreisen von 700 bis 1.000 ATS eine deutlich spürbare Erhöhung der Verkaufspreise um bis zu 20 Prozent.

Eigene Internet Seiten
bringen Ihnen Vorteile!

Britische Medien berichteten am Donnerstag unter Berufung auf den Betriebschef einer Drucker Martin Mulligan, der 17-jährige Adam Hughes habe die bisherige Marketingstrategie via Telefon und Postwurfsendungen durch einen attraktiven Internet-Auftritt ersetzt."
"Prompt sei ein Auftrag aus den USA im Wert von 70.000 Pfund [1,54 Mio. ATS] eingegangen. Das Unternehmen Martin Mulligan UK rechnet nun mit Einnahmen von umgerechnet mehr als 14 Millionen ATS dank dem von Hughes entwickelten Internet-Bestellsystem." "Der Schüler hinterließ einen derart guten Eindruck, dass die Firma ihm anbot, Chef seiner neuen Marketing-Operation in den USA zu werden. Doch Hughes zieht es vor, weiterhin die Schulbank in Liverpool zu drücken. Nach der Matura will er Architektur studieren."


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